soeben ist mir folgende Information zugegangen.
Aus dem Struktur- und Entwicklungsplan:
"Die Studiengänge B.Sc. ,Mathematik" und M.Sc. "Mathematik" stellen trotz bereits mehrjähriger Laufzeit zum WS 2006/07 lediglich insgesamt 368 Studierende. Sie werden eingestellt und abgewickelt. Die Einschreibung ist zum SS 2008 nicht mehr möglich. An ihre Stelle tritt ein neuer M.Sc. "Angewandte Mathematik"."
Was bedeutet das für Studiengangszweithörer, die jetzt beginnen?
Comments
musix
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View profileIhr,
na dann bin ich ja jetzt erst mal beruhigt, dass es weiterhin Mathe in irgendeiner Form an der FU geben wird *freu*, denn ich bin derzeit schon wieder ganz heftig am Überlegen, ob ich es denn nicht doch noch mal probieren soll. Allerdings stellt sich mir auch immer wieder die Frage: Schaff ich das Pensum überhaupt noch?
Vor ein paar Seiten ist das ja schon mal angesprochen worden. Ich war vor 2 Jahren schon mal an der FU immatrikuliert, allerdings Informatik (Dipl.) mit NF Mathe. Ich hatte damals "nur" einen 20 Stunden Job und muss aus eigener Erfahrung sagen, dass diese 2 Wochen zum Lesen und Verstehen des Skripts und dem zusätzlichen Lösen der Aufgaben allein in LA I schon sehr knapp bemessen waren.
Ich will jetzt nicht jammern oder so, ich will hier nur mal beschreiben, wie sich jemand fühlt, der sich zwar für Mathe interessiert, aber nicht mit einer eindeutigen Begabung oder entsprechenden Vorkenntnissen in der Richtung ausgestattet ist:
Das erste Kapitel fiel mir verdammt schwer und ohne die Hilfe des ein oder anderen Kommiltonen damals hätte ich mir die Briefmarke zur Lösungseinsendung echt sparen können. Die nachfolgenden Kapitel wurden dann alle schon irgendwie besser, natürlich mit Rückschlägen des Garnichtsmehrverstehens, aber egal, die Klausurzulassung hab ich vorzeitig erreicht. Wenn ich aber ehrlich bin, dann war da schon ein gehöriger Anteil einiger Mitstudis dabei, die ihrerseits sehr hilfsbereit waren und auch eingeräumt haben, dass sie das vorgegebene Pensum eigentlich nur bewältigen können, weil entsprechendes Vorwissen vorhanden oder das Leben neben dem Studium, den immensen Zeitaufwand zum Selbsterarbeiten hergegeben hat. Zur Klausur bin ich dann gar nicht mehr angetreten, da es in meinen Augen keinen Sinn mehr gemacht hat. Ich konnte nix auswendig - ich hab sämtliche HAs nur mit Hilfsmitteln (Skript u.ä.) lösen können und dann hätte ich den wenigen verbleibenden Wochen zwischen letzter HA und Klausur neben der reinen Wiederholerei auch noch den ganzen Kram auswendig lernen sollen? Niemals - nicht mit meinem Mini-Hirn.
So, jetzt hatte ich ja nur einen 20-h-Job, was macht also jemand mit einem 40-h-Job und ohne Vorkenntnisse und ohne eindeutige Begabung? Der geht im System unter oder ist nach einem Semester schon kurz vor'm Burnout (sicherlich nicht ganz so schlimm, aber in die Richtung wird's schon gehen).
Das inhaltliche Pensum ist für Präsenz-Studis ausgelegt, die sich den ganzen Tag mit Mathe in irgendeiner Art befassen können. Aber jmd. der berufstätig ist (oftmals auch noch fachfremd) und nicht mal schnell 3 Stunden am Stück zur Problemlösung entbehren kann, der hat nach meinem Empfinden echt ein zeitliches Problem. Es liegt nicht am Stoff selbst, sondern einfach am Problem, genügend zusammenhängende Zeit zu finden, wo man sich mal mit der Fragestellung x oder y intensiver befassen kann, so dass man sich die Lösung selbst erarbeiten kann.
Mir ist auch klar, dass alle hier, die hier studieren mehr oder weniger davon betroffen sind oder waren, doch muss man auch von FU-Seite mal realistisch betrachten, dass die Welt sich verändert hat. So war Mitte der 90er die 35 Stunden Woche noch ganz normal, und heute ist sie schon nahezu ein Relikt der Vergangenheit - normal sind wohl eher 40. Zu diesen 5 Stunden Mehrarbeit pro Woche gesellen sich ja auch nicht selten noch mal Überstunden und daraus ergibt sich dann das nächste Lebensproblem: Haushalt und alles was dazu gehört. Es muss gemacht werden, es hilft nichts und damit bleibt einfach viel weniger Zeit für was auch immer in der Freizeit (als vor 15 Jahren) und sei es eben das Fernstudium und Zeitmangel ist für ein "man-muss-es-schon-verstehen"-Studium einfach tödlich.
Wie man das Problem lösen kann, weiß ich nicht, ich wollte ja auch nur mal Schildern, warum gerade in Mathe evtl. so viele abbrechen.
Ich weiß aber auch, wenn man mal dabei war, dann lässt einen der FU-Virus nicht mehr so schnell los - zumindest geht es mir so. Deshalb werde ich mir die nächsten Wochen nochmal genau überlegen, ob ich es nicht doch weider versuchen soll.
In diesem Sinne - viele Grüße und vielleicht bis bald,
musix
theta
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View profileHm, ich glaube, die Lernfähigkeit, Mathe. zu lernen, kann man nicht mehr als Erwachsener erwerben, entweder mann kann es oder man kann es nicht. Deswegen denke ich, man schreibt bei Matheklausuren entweder bis 2,0 oder erst ab 4,0.
Kann jemand dieser Meinung zustimmen oder widersprechen?
KayC
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View profileEinmal Looser, immer Looser? Na wie gut dass ich von dieser Weisheit nichts wusste, als ich meine Gesellenprüfung gemacht habe.
theta
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View profileJawohl!
Einmal locker, immer locker, das stimmt schon:D
Und wieso soll jd, der mit Mathe. nicht gut kann, Loser oder Verlierer sein?
Gibt es genug Gegenbeispiele, oder?
Und woher weißt du, dass du früher die Lernfähigkeit(nicht Wissen!) zu Mathe. nicht besaßt?
Ich glaube schon, dass es gewisse Dinge gibt, die man in höherem Alter nicht mehr erlernen kann, oder zeigst du mir jd, der mit 20 Klavierspielen lernt dazu noch Erfolg hat? Es ist so, man kann mit 80 Maler werden aber kein Pianist, obwohl es schwer zu erklären ist.
Ich habe kein Problem diese Tatsache zu schlucken:p
musix
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View profileEindeutig Widerspruch. Denn diese Aussage impliziert ja, dass das Angebot eines jeglichen Mathestudiums völlig sinnfrei ist, da keiner mehr, auch wenn er gerne wollen würde, mit 20 und später noch was dazu lernt. Macht also nach Adam-Riese 100%-Abbrecherquote nach dem spätestens 4. Semester :rolleyes:
Nee, mal im Ernst. Ich glaube nicht, dass es ein zu alt für irgendetwas gibt. Ausschlaggebend ist in meinen Augen nach wie vor das Interesse. Man wird sicherlich nicht mehr zur forschenden Elite aufsteigen, wenn man Mathe berufsbegleitend studiert, aber warum soll man nicht einen radikalen Jobwechsel nach Ende des Studiums hinlegen können?!
Ich hätte bspw. mit 20 gar nicht Mathe an der Uni studieren können, da ich auf dem 2. Bildungsweg die FHR gemacht hab und dann, Dank Gesetzesänderung in Bayern, erst nach meinem Diplom an der Uni freie Studienwahl hatte.
Und ich glaube auch nach wie vor nicht, dass man für das Abschließen eines technischen Studienganges (ich zähle jetzt mal Mathe dazu), eine irrsinnige technische Begabung braucht. Ich hab keine und darf mich trotzdem mit dem Ing-Titel schmücken (OK, Wirt.Ing, aber mit immerhin 70% Maschbau-Anteil im Studium). Woran mache ich Begabung also fest, wirst Du gleich fragen - ich will's Dir sagen: nur an der Schnelligkeit, wie jemand einen best. Sachverhalt erfassen kann, im Vgl. zum "Nicht"-Begabten. Mit genügend Wille und Fleiß sollte man trotzdem was erreichen können, auch wenn's nur auf 4 gewinnt rausläuft, aber um den Notenschnitt geht's dann am Ende eines berufsbegleitendes Studiums wohl auch nicht mehr.
Jetzt Du :)
Grüße,
musix
KayC
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View profileVon mir nur ganz kurz jetzt dazu, denn es ist off-topic:
Höre die Ironie aus meinem Beitrag zuvor, mir ist nur der Grinsesmilie entwichen. Denn Du schriebst:
Ich denke, dass die Fähigkeit Mathe, Sprachen oder irgendetwas anderes zu lernen auch von der Lehrmethode, Lernmethode und äußeren Umständen abhängt.
Ich schrieb in der Schule meine Arbeiten tatsächlich nur mit 4 oder auch 5. Ok, manchmal auch ne 3. Ich und meine Lehrer sind davon ausgegangen, dass ich allgemein nur sehr mittelmäßig begabt bin. Vor allem in Mathe. Und bei mir lags nicht mal am Lehrer, denn ich habe mehrere Schulen besucht. Ich bin mir sehr sicher, dass es auch auf die Lehrmethode allgemein ankommt. Ich persönlich kann etwas nicht stur auswendig lernen, weil "das eben nun mal so" ist. Ich muss (und will im allgemeinen) auch verstehen, was hinter einer Formel steckt. Nur war das in meinen Schulen nicht gefragt.
Ich ging fest davon aus, das bei mir die Lernfähigkeit(!) nicht da ist, denn ich hab mich ja wirklich bemüht. Das ging soweit, dass man mich vor meiner Ausbildung mit 20 durch die Diagnosemühle gedreht hat, um zu sehen, ob ich die Ausbildung überhaupt schaffen kann. Danach war dann klar, dass die Fähigkeit Schulstoff zu verstehen sehr wohl da ist, ich aber gar kein Typ für Präsenzunterricht bin und ich außerdem eine klassische Underarchiver-Karriere hingelegt habe. Die Berufsschule habe ich aber trotzdem überstanden, weil mich der Stoff auch interessiert hat.
Wer soll das aber im Normalfall beurteilen? Nicht jeder lässt sich ein Begabungsprofil erstellen, oder macht nen IQ-Test.
So sehe ich das auch. Natürlich kann man im gehobeneren Alter von >30 :D
noch Klavier oder Geige, etc. lernen. Nur wird man es wohl nicht mehr zum Berufsmusiker schaffen. Aber je nach musikalischer Begabung wird man mit Spaß und dem nötigen Fleiß seinen inneren Frieden beim Musizieren erreichen. Und darauf kommts doch an, oder?
Trustme
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View profileStudieren hat oft auch etwas mit Selbstmotivation, Disziplin und Realismus sowie einer gewissen Resistenz gegen Rückschläge zu tun. Beneidenswert wer das schon in einem frühen Alter hat, bewundernswert, wer es später dennoch angeht. Mein 18jähriges ich war diesbezüglich noch nicht soweit.
theta
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View profileDas kann ich unterstreichen.
Jein...
Für meinen Geschmack sind nicht immer, aber oft, solche Personen und Persönlichkeiten---"das schon in einem frühen Alter hat"---zu, bodenständig. Für mich ist diese Eigenschaft nicht so beneidenswert;)
Mir gings auch so. Aber wie gesagt, ich sehe das nicht als negativ an.
Sich selber, ich halte nicht so viel von Leute, die den Hirn von anderen beurteilen.
Habe auch nie auf Lehrer gehört, wahrscheinlich hatte ich Pech mit Lehrern:o
Man weiss doch selber wozu man gut ist und wer ihn ernst nimmt.
Ja gut,
allgemein teile ich auch die Meinung, dass es nie zu spät ist.
Und mit bisserli Schweiß schafft man alles oder fast alles---bloß bin selber dafür zu gemütlich.
Man kommt zu FU weil man was bezwecken will,
denn reinen innerlichen Frieden kann man doch auch ohne FU pflegen,
darum möchte ich schon gewisse Effizienz sichern.
Und ich weiss auch nicht, ob es noch was oder noch viel bringt, mit einer 4 abzuschließen, selbst wenn man schon eine Arbeit hat.
Da bin ich skeptisch :rolleyes:
Grüssli
Nussknacker
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View profileOje, schwere Frage. Ich stuerze mich ja jetzt mit meinen 37 Jahren noch in ein Mathematikstudium, habe aber zumindest im Bereich der Ingenieursmathematik Erfahrung (bin E-Techniker). Ausserdem ist die theoretische Physik seit einigen Jahren ein Hobby von mir, die auch der Grund ist, dass ich Lust bekommen habe, nochmal zu studieren ...
Aber ganz allgemein sehe ich keinen Grund, wieso es nicht moeglich sein soll, dass ein Mensch im nicht mehr ganz so jungen Alter ploetzlich seine Neigung und Faehigkeit zur Mathematik entdeckt. Ich denke, das wichtigste Kriterium ist die Begeisterung, mit der man an das Fach herangeht!
Gruss,
Nussknacker
Fratz
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View profileNicht Mathematik studieren!
Nicht jeder kann Notar, Arzt oder Bundeskanzler werden. In manchen Fällen muss man einfach mal einsehen, dass man eben nicht die notwendigen Voraussetzungen für das gewünschte Ziel erfüllt! Man kann zwar vieles mit Fleiß kompensieren, aber eben nicht alles oder aber der Aufwand steht in keinerlei vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis. Das muss man dann halt einfach akzeptieren.\
Haushalte und Kinder gab es auch schon vor 50 Jahren.\
Eine meiner Meinung nach unsinnige Aussage.
Falls sich die Aussage, dass vor 15 Jahren mehr Freizeit vorhanden war, auf dich persönlich bezieht, so akzeptiere bitte, dass du im Alter von 40 eben nicht mehr 25 bist.\
Weil wohl viele denken, das ein Mathematik-Studium ein Zuckerschlecken ist und man wie in anderen Studiengängen mit viel (auswenig) Lernen weiterkommt. Bei Mathematik ist dem eben nicht so, nur dass das manche nicht wahr haben wollen.\
Wer für ein Mathematik-Studium nicht geeignet ist ist nicht für ein Mathematik-Studium geeignet.
Jetzt mal ein persönlicher Vergleich: Ich komme wie du auch von einer FH und auch aus einem Kombistudiengang (nix halbes und nix ganzes). Die Mathematik an der FH konnte ich singen. Mathematik I bis III (IV gab es nicht mehr), Wirtschaftsmathematik der Betriebwirte, Mathematik der Ingenieure, das habe ich alles problemlos bestanden und das doppelte Pensum an Prüfungen im Vergleich zu einem normalen Studenten im gleichen Zeitraum sind auch kein Problem gewesen. Aber bei den universitären Mathekursen (zum Beispiel FU oder noch schlimmer die Uni an der ich arbeite) lege ich auch die Ohren an bei dem Wind der mir da entgegenbläst! Dafür bekomme ich endlich mal den vollständigen Hintergrund geliefert und muss mich nicht mit einem "Glauben Sie mir einfach dass es so ist!" zufrieden geben.
krid
Contributions on this page: 11
View profileAlso, das ist nicht der Ton, den wir hier im Studienservice haben wollen. Dieses Forum hat den Zweck, andere in ihrem Studium zu unterstützen und nicht, sie zu demotivieren oder ihnen zu sagen, dass sie nicht in der Lage sind, irgendwas zu schaffen.
Gerade Dir, Fratz, haben Kommilitonen hier schon einige Hilfestellung gegeben, und niemand hat (hoffentlich) gesagt: Wer nicht mal die Studienplanung durchblickt, hat im Mathestudium nichts zu suchen.
Natürlich ist es keine gute Voraussetzung für ein Studium, wenn man nicht viel Zeit hat. Aber letztlich bleibt nur eines: Versuch macht kluch.
Wenn Du es nicht versuchst, wirst Du dieser Chance immer hinterhertrauern. Hätte ich es nicht doch geschafft? Was kann schlimmstenfalls passieren? Du versenkt rund 100 Euro für das Kursmaterial und einige Stunden Freizeit, in der Du auch das schreckliche Fernsehprogramm hättest konsumieren können. Probier's aus, und wenn Du es nicht schaffst: so what? Dann kannst Du es immer später nochmal probieren.
musix
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View profileDanke kridbonn - es tut gut zu wissen, dass hier nicht alle so denken, aber es ist schon traurig, dass hier solche Typen rumrennen - ich dachte, dass wäre gerade hier anders.
@fratz: komm mal wieder runter von Deinem hohen Ross - nur weil's Dir sehr leicht fällt, heißt das noch lange nicht, dass das anderen auch so geht und das sie deshalb für ein Studium ungeeignet sind.
Und jetzt hoffen wir mal alle ganz stark, dass Du niemals einen Autounfall haben wirst und die herbeieilenden Polizisten nur zu Dir sagen: "Dann lassen Sie halt das Autofahren, wenn Sie's nicht können" und ohne zu Helfen, sich wieder verziehen...
Fratz
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View profileMein Aussage lautet ganz simpel: Es gibt Menschen die für ein Mathematik-Studium geeignet sind und welche die nicht dafür geeignet sind. Manche sehen das sofort ein, andere brauchen für die Einsicht erst die Exmatrikulationsbescheinigung nach mehreren Prüfungsfehlversuchen.
ericdanone
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View profileMathematik kann man nicht lernen wie andere geisteswissenschaftliche Fächer. Das Lernen bezieht sich hier auf Grundtechniken wie Beweisführung und das Verstehen der zahllosen Sätze, die in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt wurden. Hiermit erstellt man sich einen Werkzeugkasten, aus dem man bei bei einem bestimmten Problem das richtige Werkzeug finden und anwenden können muss.
Aus meiner langjährigen Erfahrung im Geben von Mathe-Nachhilfe kenne ich durchaus auch hoffnungslose Fälle. Diese haben sich jedoch auch nie freiwillig mit Mathematik beschäftigt. Wenn Musix eingesteht, in Mathe durchaus gewisse Probleme zu haben, kann ich mir trotzdem vorstellen, dass sie den Mathe-Bachelor packt, da je ein großes Interesse vorhanden zu sein scheint. Hier wird jedoch dann sehr viel Übung erforderlich sein um das geforderte Leistungsniveau zu erreichen und auch wird ein Prädikatsabschluss weniger wahrscheinlich sein. Wer hier nicht unter Zeitdruck steht und das Studium hauptsächlich für den eigenen Ego macht, kann das Studium ja langsamer angehen. Bei der FU gibt es keine Höchststudiendauer.
In Bezug auf Mathematik und Alter scheint es jedoch einen Zusammenhang zu geben. So sieht man, dass viele berühmte Sätze von Mathematikern in jungen Jahren entwickelt wurden. Die Fields-Medallie, die als Art Mathe-Nobelpreis gilt, wird nur an Personen verliehen, die jünger als 40 Jahre sind. Und es gilt auch die ungeschriebene Regel, dass "Junge" (neue) Sätze beweisen sollen und "Alte" besser Lehrbücher schreiben.
Gruß
Stefan
musix
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View profileStefan - Danke Dir!
Wie gesagt, es geht für viele hier an der FU nicht mehr um den perfkten Studienabschluss. Einige machen's aus purem Interesse und andere aus Karriere-Gründen - aber das ist egal, denn das Ziel ist das gleiche: alle wollen etwas lernen, wovon sie noch keine Ahnung haben.
@ fratz: um das nochmal deutlich zu wiederholen: Dir fällt's leicht, mir fällt's schwer - kann Dir ja egal sein. Aber lass Dir gesagt sein, dass wenn man bei allem sofort die Segel streicht, wo es mal etwas schwerer wird, dann wird man nie etwas im Leben erreichen!
Euch allen noch einen schönen Sonntag!
doppelpi
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View profile@musix
ich fand es toll mal einen Erlebnisbericht aus dem 1. Semester zu lesen von jemandem dem es nicht so leicht fiel. Gerade bei Mathematik mögen viele dass ja nicht so schreiben, siehe die Reaktionen über 'geeignet sein'.
@all
Meiner Meinung nach sollten wir uns wegbewegen von Weltbildern a la Mathematik ist nur für besonders Begabte studierbar. Es hilft nicht um mehr MathematikerInnen auszubilden, es hilft nicht um Mathematikern ein besseres Image in der Gesellschaft zu geben und macht das Miteinander hier nicht angenehmer.
Ich denke, dass zwar nicht jedeR das Potential hat um die Fields Medaille zu erringen, aber zum Mathestudium sollte es bei allen reichen. NUR dauert es halt unterschiedlich lange bei verschiedenen Menschen. Und bei manchen würde es seeehhhr lange daueren, so dass der Grenznutzen gegen null geht - aber generell ungeeignet ist was anders.
Und übers Alter: ja die meisten MathematikerInnen machen Entdeckungen in jungen Jahren. Aber das ist auch nicht immer so, s. zum Beispiel Paul Erdös, der hat bis ins hohe Alter Mathematik betrieben.
KayC
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View profile"Das Buch" der Beweise ist quasi eine Lobeshymne auf Paul Erdös. Ich versteh kaum was daraus, aber man bekommt schon den Eindruck, das Mathe wirklich Spass machen kann.
Das sog. "geeignet sein" hat mir vor meinem Wechsel von Info zu Mathe schlaflose Nächte bereitet. Irgendwann habe ich dann aus Trotz die Mathekurse belegt, so á la "Wenn ich auch nur mittelmäßig geeignet bin, ich will trotzdem das machen was mir gefällt." Jetzt habe ich die erste KE in Lineare Algebra I und Ana I durch und stecke mitten in der zweiten und bin immer noch dabei. :D Es braucht nur eine sehr hohe Frustrationstoleranz und Zeit.
lg, Katharina
Fratz
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View profileIch weiß nicht wer hier von Begabung geschrieben hat oder ob du mir dieses Wort in den Mund legen willst. Ich lege Wert darauf dass ich von Eignung und nicht von Begabung rede!
Ergänzend: Begabt sind wenige, geeignet sind viele, aber wer begabt ist muss noch lange nicht geeignet sein.\
Das glaube ich nicht.
KayC
Contributions on this page: 6
View profileDas rettet mir jetzt den Tag, vielleicht könnte ich geeignet sein? :eek:
Wir sind doch hier keine Präsenzuni, wo 19jährige Mathe studieren wollen, weil sie 12 Punkte im Mathe-LK hatten und weil die Berufsaussichten als Mathematiker rosig sind, sich aber mit den Anforderungen eines Studiums nicht auseinandergesetzt haben. Die Mehrheit, die sich hier zum Studium entscheidet, ist über 20 und hat sich hoffentlich mit den daraus resultierenden Ansprüchen auseinander gesetzt. Der Druck ist hier so groß wie man ihn sich macht, denn wiederum der überwiegende Teil hat schon Studium bzw. Ausbildung hinter sich.
Ich denke, wer sich nicht mit Mathe beschäftigen mag, der wird diesbezüglich kein Mathe- oder Informatik-Studium anfangen. Der ist sicherlich auch nicht geeignet dafür.
Woher nimmst Du Dein unerschütterliches Wissen? Doppelpi studiert hier schon einige Semester Mathe. Sie weiß was an Arbeitsbelastung auf Mathestudenten an der FU zukommt, wie die Klausuren ablaufen und wie gut bzw. wie schlecht die weiterführenden Skripte sind. Weißt Du das auch?
doppelpi
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View profileHallo Fratz,
musix hatte das Wort 'Begabung' erwähnt und ich hatte das mit der Diskussion aufgegriffen ohne mich genau auf deinen Beitrag zu beziehen. Will dir das Wort also nicht in den Mund legen und habe zur Kenntnis genommen dass du gerne über Eignung sprechen möchtest ;)
Danke für die Blumen. Möchte hier aber nicht für mich in Anspruch alles genau zu wissen ;) Mir erscheint ein Mathestudium jetzt nicht sooo schwierig, wenn man eben genug Zeit, Frustrationstoleranz und Durchsetzungsvermögen mitbringt. (Man könnte diese Eigenschaften dann auch wohl 'Eignung' nennen.) Wenn man das nicht hat, wird man wohl auch keine Mathestudium schaffen.
PS: Denke dass die benötigte Zeit, Frustrationstoleranz und Durchsetzungsvermögen durchaus von der Begabung abhängt.
Fratz
Contributions on this page: 18
View profileDas erklärt aber nicht, warum der Großteil wieder abbricht bzw. würde deiner Aussage widersprechen. Ist es wirklich nur mangelndes Interesse bzw. zu wenig Wille (Durchsetzungsvermögen) oder vielleicht doch zu viel unverständliche Mathematik, eben doch weit mehr als mehr als "etwas Rechnen"?
Trustme
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View profileIch denke viele unterschätzen die zeitliche Komponente. So um die 20 Stunden wird man schon brauchen oder? Wenn man Familie hat oder beruflich eingespannt ist, wird man diese Zeit nicht so leicht finden. Außerdem erstreckt sich ein Studium über Jahre, die neue Partnerin hat dann vielleicht plötzlich kein Verständnis mehr, warum am Abend nach der Arbeit erstmal 2 Stunden Mathe lernen angesagt ist.
Das sagt dann aber nichts darüber aus, ob der Mensch jetzt ungeeignet für Mathe ist oder nicht.
My 2 cents.
Volkmar
krid
Contributions on this page: 11
View profileIch denke, Trustme hat recht. Auch in Wiwi ist die Abbrecherquote sehr hoch (etwa 2/3). Wer sich auf ein mathestudium einlässt weiß ja auch in etwa, was ihn/sie erwartet.
chris*
Contributions on this page: 6
View profileDie meisten brechen aber nicht ab, weil sich nach Jahren ihre persönlichen Lebensumstände geändert haben, sondern, wie gesagt, während des ersten Semesters.
Fratz
Contributions on this page: 18
View profileIm Anschreiben zu LinA I schreibt die Professorin, dass sie es für "nicht zu viel" erachtet, wenn man sich pro Woche 20 Stunden mit dem Skript und den Übungen beschäftigt. Für EIN Modul 20 Stunden pro Woche!
Wenn man überlegt, dass es sich um 4 + 2 = 6 SWS, was Semesterwochenstunden meint, handelt, dann sind beim geforderten Aufwand eigentlich 10 SWS für die 10 ECTS. Siehe:
[URL="https://www.fernuni-hagen.de/studium/waehrend/erstsemester/stichwoerter/sws.shtml"][COLOR=#810081]https://www.fernuni-hagen.de/studium/waehrend/erstsemester/stichwoerter/sws.shtml[/COLOR][/URL]
Effektiv ist der Teilzeitstudent mit einem einzelnen Modul in diesem Umfang voll ausgelastet.
Da muss man in der Tat sagen, dass dieser und jene Student sofort die Segel streicht, wenn er erahnt, dass sich das vielleicht durch das ganze Studium ziehen wird und man für 180 ECTS 18 Semester benötigt.
Trustme
Contributions on this page: 7
View profileGuter Punkt - ich mache derzeit Teilzeit Lineare Algebra I und Imperative Programmierung. Da ich schon seit Jahren programmiere, läuft letzteres nebenher. Lineare Algebra füllt mich mit den entsprechenden 20 Stunden aus.
Die Frage ist, ob nicht im weiteren Fortschritt des Studiums gewisse Synergieeffekte auftreten und es halt am Anfang extrem überwältigend ist, weil man einerseits Grundlagen braucht um dann Stoff zu machen und später hat man die Grundlagen schon und macht nur noch den Stoff.
Wie gesagt kann ich das nicht beurteilen, mich würde aber die Meinung fortgeschrittener Semester dazu interessieren. Um die Diskussion wieder mehr on-topic zu bewegen. Eventuell sind die Überlegungen in Richtung Umbau des Studiums in diese Richtung gedacht - den Einstieg etwas abzufedern.
theta
Contributions on this page: 8
View profileDas interessiert mich auch brennend!
Kann man so grob sagen, dass Analysis 1,2(eventuell 3) und lineare Algebra 1,2 die Grundlagen wären und der Rest wäre Stoff?:rolleyes:\
Das wäre pro Tag 3h, laut ihr, würde man bei diesem Zeiteinsatz nach einem ganzen Jahr erst nur LA1+2 schaffen, halte ich für bissli übertrieben...:cool:\
Davon halte ich nicht viel. Früher oder später wird das kommen, was kommen soll. Ob das einen abfedernden Effekt oder nur einen späteren Abbruch bewirken würde?:confused:
Aber es schadet auch nix, denke ich
doppelpi
Contributions on this page: 4
View profileAlso mich mal dazu äusser. Ich mache ja noch Diplom und da wird ohne NF wirklich nur LA1 als Teilzeitempfehlung gegeben. Und dann stimmt's ja.
Aber 20 Stunden pro Woche habe ich nicht verwendet. Sagen wir mal so 200-250 Stunden total inkl. der vorlesungsfreien Zeit zur Klausurvorbereitung - also so ca. 10 Stunden pro Woche. Mehr ist natürlich immer besser...
Also es wird schon immer leichter zu lernen und man wird auch schneller mit Übungen lösen. Aber mit jedem neuem Gebiet gibt es wieder Grundlagen und Stoff. Insbesondere W-theorie ist Grundlage der Masstheorie.
(meine Erfahrungen habe ich auch im ersten Blog Eintrag festgehalten.)
theta
Contributions on this page: 8
View profiledas klingt schon besser
ich dachte Wahrscheinlichkeitstheorie sei eher eine Unterkategorie der Masstheorie?
doppelpi
Contributions on this page: 4
View profile*hüstel* Das sollte man in der Mathematik natürlich nicht machen: schlunzig formulieren. Also was ich sagen will:
Insbesondere W-theorie behandelt vor allem Grundlagen der Masstheorie.
Winnetou
Contributions on this page: 2
View profileIch war mal bei Professor Duma auf einem Studientag "elementare Zahlentheorie". Nebenbei gesagt,sehr empfehlenswerter Kurs im Hauptstudium. Duma sagte zwischendurch, dass er fast jeden Menschen zu einem Abschluss im Mathematikstudium führen könnte, es wäre nur eine Frage der Zeit. (Ok,er schränke es insofern ein,dass er Politiker nicht in seine Aussage einbezogen haben wollte *g*)
Aber ich glaube auch, dass an Mathematik das Problem am Anfang ist,erstmal in die Denkweise reinzukommen,Beweise zu führen usw.
Dies dauert mitunter sehr lange bei manchen und führt auch zu hohen Abbrecherquoten. Aber ich glaube wenn jemand wirklich Interesse hat, an einem Mathestudium sollte er es probieren, vor allem dann,wenn es kein berufliches Muss ist sondern eine zusätzliche Weiterbildung. Irgendwann macht es klick und man ist in der mathematischen Denkweise drin.
Unter anderem aus dem Grund, dass Mathematiker gewohnt sich "durchzuwurschteln" sind sie auch in mathematikfremden berufszweigen teilweise gern gesehen.
Also nur Mut!
theta
Contributions on this page: 8
View profileJa, die liebe Zeit...
Die These erinnert mich aber irgendwie an ein Beutelspacher-buch, das bei mir rumliegt:
"Das ist o.B.d.A. trivial!":p
Das stimmt aber nicht!
Zumindest die liebe Angie und der liebe Oscar haben es schon halbwegs geschafft...
Das müsste ja stimmen
Winnetou
Contributions on this page: 2
View profileHm,die Aussage war ja nicht, dass es kein Politiker schafft, sondern dass es unter diesen Exemplare gibt,bei denen er es sich nicht zutraut sie in 10 Jahren zum Diplom zu führen. :p
krid
Contributions on this page: 11
View profileJa, aber die sind ja Physiker und betreiben folglich keine richtige Mathematik...
turboschneckedp
Contributions on this page: 1
View profilenur nebenbei: es gibt auch Physiker mit Matheausbildung.......
theta
Contributions on this page: 8
View profileJaja,
dem Eddie würde wahrscheinlich der Rest seines Lebens nicht reichen:D
Aber solchen gibt es doch überall?:rolleyes:
Übrigens Winnetou, ich sehe du hast dich vor 2J angemeldet und hast schon die Bachelorarbeit geschrieben.
Bist du gleich fertig?
Hast du nur 2J fürs Studium gebraucht?
Arbeitest du auch noch?
Grüße
Tops
Contributions on this page: 3
View profileEs gibt Experimentalphysiker und Theoretische Physiker.
Die meisten Theoretischen Physiker stecken viele Mathematiker in die Tasche. Diese Leute beschäftigen sich in der mathematischen Physik mit Partiellen Differentialgleichungen, Funktionalanalysis etc. Die Quantenphysik ist durchsetzt mit anspruchsvoller Mathematik. Einfach mal ins Buch von Courant und Hilbert schauen "Methoden der Mathematischen Physik" bevor man Physiker zu Rechenknechten degradiert.
Dagegen gibt es Mathematiker die sich ein Leben lang mit Wirtschaftsmathematik und anderen mathematischen Kleinkram befassen. :p
Was ist also richtige Mathematik und was nicht ?
Fratz
Contributions on this page: 18
View profileDas Zeugs an Fachhochschulen ist jedenfalls schon mal keine richtige Mathematik.
Tops
Contributions on this page: 3
View profileDas ist ohnehin alles eine Definitionssache was nun angewandte oder reine Mathematik sei. Hier wird von der reinen Mathematik als richtige Mathematik gesprochen, aber z. B. ein Jean Baptiste Joseph Fourier hat im 19. Jahrhundert seine Fourieranalyse auch nicht als ein Grundstein der modernen Physik gesehen. Diese Unterscheidung zwischen angewandter oder reiner Mathematik ist wieder mal typisch menschlich und wird gerade von denen hofiert die sich über Physik und Technik erhaben fühlen, aber ohne ihren technischen Wohlstand nicht leben können der ihnen gerade von der "technisch angewandten" Mathematik ermöglicht wird. Ich bin auch ein Platonist der Mathematik aber ab und an ist es gerade für das normale Leben nicht verkehrt den Formalisten heraus zu holen. Was heute noch reine Mathematik ist kann morgen schon angewandte Mathematik sein. Es ist also alles eine Frage der Zeit, aber die gibt es ja bekanntlich auch nicht. Folglich ist alles eine Illusion
Kuhlmann
Contributions on this page: 10
View profilehabe ich es richtig verstanden, dass ich bedenklos ab dem SS 09 Mathematik (Bachelor) beginnen kann? Die Kurse werden ja sicherlich nur umstrukturiert (Stichwort:Anwendungsbezug) und damit wären erbrachte Leistungen nach wie vor voll anzuerkennen, richtig?
Liebe Grüße
D.Kuhlmann
Kuhlmann
Contributions on this page: 10
View profileIch habe heute morgen eine E-Mail vom Dekanat des Fachbereiches Mathematik bekommen und man sagte mir dort (der Dekan selbst), dass der Studiengang Mathematik vorerst nicht angepasst werden soll (bis zum Akkreditierungsende 2010 oder 2011, ich bin mir nicht ganz sicher). Der Dekan hält übrigens ebenfalls nicht viel von der Annahme, dass sich mehr Studenten im mathematischen Bereich einschreiben würden, wenn die Mathematik anwendungsbezogener sei. Zumal sie ohnehin schon (im Vergleich zu anderen Universitäten) sehr anwendungsorientiert ist. Ich werde mich also aller Wahrscheinlichkeit nach, im Sommersemester 09 einschreiben und auch dort gibt es eine Änderung: Studenten, die das Studium im Sommersemester beginnen, sollen es demnächst einfach haben, einen guten Start zu machen, ebenso wie die Beginner im WS. Wie genau das ablaufen wird, weiß ich noch nicht.
Liebe Grüße
D.Kuhlmann
musix
Contributions on this page: 5
View profiledas sind ja mal sehr gute Neuigkeiten :)
Grüße,
musix
KayC
Contributions on this page: 6
View profileDas passiert aber, glaube ich schon in den ersten Wochen.
Wenn man mal von leichteren und schwereren KEs in LA absieht, merke ich persönlich schon, dass ich mich langsam an die formalere Sprache gewöhne und schneller, bzw. effizienter durch die KEs komme. Mittlerweile brauche ich nicht dauernd über "surjektiv, injektiv, äquivalent mod n " oder andere Begrifflichkeiten zu grübeln, ich weiß was es ist, da es dauernd drankommt. Das erhöht den Lesefluss nicht unerheblich. :D Das liegt aber auch an der Gewohnheit regelmässig was zu tun und auch an der Konzentration (was ich auch erst lernen musste - oder auch noch muss)
Bei Ana ist bei mir dieser Effekt leider noch nicht eingetreten. Jede KE (bin jetzt bei KE3) zieht sich kompliziert und eeewig hin. Was allerdings nicht am Kurs liegt, hoffe ich...
Fratz
Contributions on this page: 18
View profileIch habe vor wenigen Minuten ein längeres Telefonat mit der FU gehabt, und da sagte man mir etwas ganz anderes!
Bereits im Sommersemester werden die Änderungen vollzogen! Die neuen Belegungspläne werden gerade erarbeitet, der Mitarbeiter mit dem ich telefoniert habe hat sich die Unterlagen auf seinem Schreibtisch für mich herausgesucht. Wer sich bis WS 08/09 in den Mathe-Bachelor oder M³-Master eingeschrieben hat bekommt noch die alten Kurse, ab SS 09 die neuen.
Bisher gab es Ana I und II, LinA I und II und Wahrscheinlichkeitstheorie. Zukünftig wird am Anfang 01141 Grundlagen der Mathematik stehen, der bekannte Kurs aus dem Informatik-Bachelor, der ab SS 09 auch im SS angeboten wird, damit sich SS-Studienanfänger sinnvoll beschäftigen können (wobei ich den Teil "Die siebte Kurseiheit gibt eine Einführung in die Aussagenlogik und Prädikatenlogik." unpassend finde, Prädikatenlogik für Mathematiker?). Dann gibt es Analysis und Lineare Algebra (ohne römische Zahlen dahinter). Stochastik ersetzt Wahrscheinlichkeitstheorie und der Integrations-Kurs holt das nach, was zum Beispiel der Analysis-Kurs nicht abdeckt (Lebesguesches Integral und das ganze mehrdimensionale Zeugs). Der Rest im Studium soll sich vorerst nicht ändern.
Mein persönliches Problem: Ich bin frisch im Mathematik-Bachelor, wollte im WS 09/10 in den Master M³ wechseln und LinA I und II sowie Ana I und II aus dem Bachelor mitnehmen. Wenn ich im WS 09/10 aber in den M³-Master einsteige werden diese 4 Scheine aber nicht mehr benötigt, meine Vorausplanung ist also für den Ars** gewesen. :mad:
Deshalb habe ich nachgefragt, was wie anerkannt wird. Es scheint darauf hinauszulaufen, dass LinA I und II sowie Ana I und II (40 ECTS, 4 Module) in den neuen Studiengängen ab SS 09 für die ersten drei Module (30 ECTS) 01141 + Analysis + Lineare Algebra anerkannt werden.
Das ist aber keine sichere Aussage gewesen. Deshalb soll ich das Prüfungsamt anrufen, weil die angeblich bereits wissen, welche Module wie angerechnet werden. Beim Prüfungsamt sagte man mir aber soeben, dass ich den entsprechenden Ansprechpartner erst wieder am Montag Abend erreiche.
Was die Vorplanung für den M³ betrifft stehe ich jetzt wieder am Anfang und bin genauso schlau wie vorher. Sollte ich die LinA II und Ana II im SS 09 belegen oder eher auf das neue System setzen (im SS 09 habe ich eigentlich schon genug andere Kurse um die Ohren)?
Hat hier jemand mal den 01141 gemacht? Welche Niveau hat der im Vergleich zu 01104/01134?
Kuhlmann
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View profileUnd wann wird das öffentlich (also auf der Homepage) bekannt gegeben? Auf der HP stehen nämlich noch die alten Kurse. Ich hätte ansonsten zu Beginn "Einführung in die Mathematik" und "Algorithmische Mathematik" gewählt. Also habe ich jetzt die Möglichkeit, die Ana-Kurse bereits ab SS09 zu belegen und wie heißen diese Kurse dann?
Ich finde es höchst merkwürdig, dass wir nun einmal die Meinung des Dekans und des Sekretäriats (?) haben und diese völlig unterschiedlich ausfallen.
Liebe Grüße
D.Kuhlmann
KayC
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View profileHallo Fratz,
der 1141 fängt bereits in der ersten KE mit Matrizen an. Er ist also längst nicht so ausführlich, weil eben für Informatiker und als Vorbereitungskurs für Mathematiker geschrieben.
Oh man, das macht einen völlig kirre. Ich habe LA I und Ana I als Akademiestudentin belegt und wollte die als Zugangsprüfung zusammen mit LA 2 aus dem SS schreiben. Und nu? Ist das dann ab dem SS hinfällig, oder kann ich wie ein ordentlicher Student die Kurse bearbeiten? Grrr, vielleicht sollte ich da jetzt auch noch mal anrufen?
Fratz
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View profileAchso, das sagte man mir auch, ab dem 1. Dezember, wenn die Einschreibungsfristen beginnen. Da soll ich die FU-Seiten sehr genau betrachten, weil das dann alles Online stehen soll. Im Moment hängen die ja selber noch drüber das umzustellen und auszuarbeiten.\
Nur "Analysis". Es gibt dann kein Analysis II mehr! Was aus Analysis II fehlt wird in dem Integrations-Modul verabreicht. Also 1/2 Vorspeise Analysis in 01141, den Hauptgang Analysis in Analysis und noch etwas Nachtisch im Integrations-Modul. Zumindest habe ich das so verstanden. Lineare Algebra II gibt es dann auch nicht mehr. Wo bleibt dann der Nachtisch für LinA?
Analysis III (01234, Inhalt dieses Kurses ist eine Einführung in die Differenzial- und Integralrechnung auf Mannigfaltigkeiten im IR^n (z. B. auf Kurven- oder Flächenstücken im IR^3). Aufbauend auf Begriffsbildungen aus den Kursen Analysis I, II und Lineare Algebra I, II werden behandelt: Multilineare Algebra, Differenzialformen, Poincarésches Lemma, Kurven- und Flächenintegrale, differenzierbare Mannigfaltigkeiten, Integration auf Mannigfaltigkeiten, Satz von Stokes auf Mannigfaltigkeiten und klassische Integralsätze. Vorausgesetzt wird der Stoff der Kurse Analysis I, II und Lineare Algebra I, II.) gab es ja auch das letzte Mal im Wintersemester 2007/2008 (Diplom-Studiengang), da wurde also auch schon "gestrichen". Weiß jemand wo die Inhalte von Analysis III zu finden sind, wenn es das nicht mehr gibt und 01102 und 01132 unverändert in 01104 und 01134 übergegangen sind?
Aber: Ob es den neuen Analysis- und LinA-Kurs schon ab SS 2009 geben wird wusste man noch nicht sicher, denn die Kursunterlagen sind noch nicht fertig!\
Ich denke wir reden von verschiedenen Dingen und ich glaube, dass das zwei verschiedene Änderungen sind. Das jetzt ist meine Meinung nach nur eine "kleine Anpassung" um den Einstieg ins Mathestudium zu verbessern. Ich kann mir gut vorstellen, dass man in zwei Jahren, wenn die Akkreditierung ausläuft, einen ganz neuen Bachelor bzw. einen stark geänderten (oder stark erweiterten?) auf die Beine stellt.
Kuhlmann
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View profileDas will ich nicht hoffen. Die Inhalte gefallen mir jetzt schon recht gut.
Welche Kurse soll ich denn nun im SS 09 nehmen? Soll ich bei "Mathematische Grundlagen" und "Algorithmische Mathematik" bleiben oder gleich zum Einführungskurs Ana und "Mathematische Grundlagen" wechseln? Es wären meine ersten Kurse.
Liebe Grüße
D.Kuhlmann
Fratz
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View profileDas ist doch innerhalb der nächsten Wochen vollkommen egal, denn vor dem 01.12. kannst du die Belegung sowieso nicht vornehmen und bis 15.01.2009 kannst du sie immer noch kostenfrei verändern. Also mal ruhig bleiben!
Kuhlmann
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View profileDas ist wohl die Aufregung. Ich werde mich in Geduld üben.
Danke und liebe Grüße
D.Kuhlmann
Fratz
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View profileIch habe mal wieder was mitzuteilen, was aber sinngemäß schon mal erwähnt wurde. Prof. Boos (Analysis) geht in Ruhestand. Gleichzeitig werden die Profs (unter anderem Duma, Wiegand) der Ingenieur-Mathematik (0119x) frei, da diese Kurse dieses Jahr auslaufen und nicht mehr angeboten werden. So soll zukünftig Prof. Duma den Analysis-Teil übernehmen. Damit könnte man erklären, warum die Mathematik zum SS 2009 "kleine" Änderungen erfährt.
Duma ist aber auch nicht mehr der Jüngste und wird in 4 Jahren ebenfalls in den Ruhestand gehen, dann geht das Problem schon wieder von vorn los. Dann könnte es also nochmals Änderungen am Mathematik-Bachelor geben.
Lineare Algebra ist ja mit jüngeren Personen (Unger) besetzt, da scheint das Problem nicht so vakant zu sein.
Trustme
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View profileIch hab gerade einen Blick in das Studiengangs- und Kursangebot Sommersemester 2009 geworfen (hab ich heute mit der Post bekommen):
Da steht sinngemäß: Es gibt Änderungen ab dem SS09, was vor allem den Studieneinstieg auch im SS ermöglichen/erleichtern soll. Weiters sind folgende letzte Belegmöglichkeiten aufgeführt:
LinA 1 WS 2009/10
LinA 2 SS 2010
Anal1 WS 2009/10
Anal2 SS 2010
Wahrscheinlichkeitstheorie WS 2010/11
Das heißt, für alle die im WS 08/09 Teilzeit/Vollzeit inskribiert haben, scheint sich jetzt mal nichts großartig zu verändern.
Das ist vielleicht für den einen oder anderen Leser hier eine (gute) Neuigkeit.
Kuhlmann
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View profileUnd was wird sich im SS09 verändern?
Hast du diesbezüglich ebenfalls irgendwelche Infos?
Liebe Grüße
Dennis
TwoFish
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View profileDoch, für die, die sich jetzt mit SS2009 einschreiben ändert sich schon viel. Denn die letzten Belegungstermine gelten nur für bereits eingeschriebene Studenten, nicht aber für neue.
Für die neuen Studeten gelten schon die neuen Module, wobei davon nur 2 im SS 2009 angeboten werden, nämlich Analysis und Stochastik (und vermutlich auch Mathematische Grundlagen).
Ich habe mal eine [url="#?t=41288"]Übersicht [/URL] der wichtigsten Änderungen der Prüfungsordnung gemacht, genaueres steht in der Prüfungsinfo 2 und auf der Homepage der FU.
niani
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View profileIch studiere im Moment Informatik und wollte mich zum SS zusätzlich für Mathe einschreiben. Da ich Scheine für LinAlg 1 und Ana 1 schon habe, wäre es für mich natürlich praktischer, noch nach der alten PO zu studieren, denn ansonsten könnte ich nächstes Semester nichts für Mathe belegen, da Analysis anscheinend erst am SS10 angeboten wird. Die Frage ist, geht das? Ich würde mich gerne ins 2. Fachsemester einschreiben lassen, dann sollte das ja gehen, allerdings gibt es dazu auf dem Rückmeldebogen keine Möglichkeit. Weiß jemand, wie ich da vorgehen muss?
Kuhlmann
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View profile@TwoFish: Aus deinen Unterlagen schließe ich, dass ich im SS09 noch kein Analysis etc. wählen kann, da dies erst ab SS10 verfügbar ist. Demnach kann ich im SS09 erst "Mathematische Grundlagen" wählen und ab dem WS09/10 die "neuen" Kurse.
Ist das korrekt?
Liebe Grüße
Dennis K.
krid
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View profile@niani: mit solchen Fragen wendest Du Dich am besten vertrauensvoll ans Prüfungsamt. Nur die können Dir eine gültige Auskunft geben – alles andere wäre geraten, und das wäre Dir nicht zu raten...
niani
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View profileJa, das stimmt schon, ich werde morgen mal anrufen und schauen, was sie sagen.
chris*
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View profileSchade, das Programmierpraktikum fällt weg :( Und im Infoheft (auch gerade neu) steht, dass für die Abschlussarbeit nur noch 2 Monate, auch für Teilzeitstudierende, Zeit ist.
TwoFish
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View profileHabe mir das eben nochmal angesehen...also ich würde die Änderungen so interpretieren :(
Du könntest aber dann, wenn es mit der Einschreibung soweit ist, mal beim Prüfungsamt nachfragen, ob du nicht doch den einen oder anderen Kurs aus dem alten System belegen kannst und der dir auch angerechnet wird. Vermutlich wird das aber schwierig, denn LA 1 & 2 bzw. Analysis 1 & 2 werden ja auf jeweils einen Kurs komprimiert.
Ist so wie es aussieht ziemlich blöd für Studienanfänger zum SS!
Ach ja, oder du belegst im SS schon mal Fächer für dein Nebenfach (wenn du dir nicht eines anrechnen lassen kannst) und ziehst die damit vor. Dann würdest du eventuell auch keine Zeit verlieren.
TwoFish
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View profileUi, das ist aber dann schon eher knapp! Wenn man wirklich daneben Vollzeit arbeitet, sind 2 Monate im Teilzeitstudium nicht viel :(
Kuhlmann
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View profileBlöde Situation. Eigentlich hätte ich schon Ana oder LinA belegen wollen :( Zumal ich mich immer noch nicht explizit für einen Studiengang entschieden habe. Wieso kann es nicht einfach sein?
Liebe Grüße
Dennis
Fratz
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View profileNee, wie kommst du darauf? Der Kurs 01087 doch nach wie vor im Sommersemester drin (egal ob Beginn SS 2009 oder WS 2009/10).
Fratz
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View profileWieso? Im SS wird mit Mathematischen Grundlagen (01141) und Datenbanken I (01671) anfangen, im Wintersemester geht es dann mit LinA weiter und im 2. SS mit Analysis. Finde ich persönlich sogar besser als einen Beginn im WS (Grundlagen, Analysis, LinA).
Kuhlmann
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View profileWo ist der Unterschied? Du nennst dieselben Kurse auch beim Einstieg ins WS, nur im SS dazu noch Datenbanken I. Nicht gerade verlockend ;)
Liebe Grüße
Dennis
Fratz
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View profile... die Reihenfolge LinA - Analysis ist anders! Erst das eine, dann das andere. LinA wird scheinbar nur im WS und Analysis nur im SS angeboten.
Datenbanken I habe ich nur nebenbei erwähnt, wer im WS anfängt hat Mathematische Grundlagen (01141) und Einführung in die imperative Programmierung (01613) als Beginn.\
Wie geht das? Prüfungen/Scheine/LN/Klausuren kann man doch nur dann machen, wenn man den passenden Studiengang belegt hat? Ist zumindest mein Kenntnisstand.
BTW: LinA I und II sowie Analysis I und II (24 SWS, 40 ECTS) werden auf Antrag für Grundlagen + LinA + Analysis (16 SWS, 30 ECTS) angerechnet. Wenn du es geschafft hast als Informatiker(in) LinA I und Analysis I zu belegen kannst du im SS doch sicher auch LinA II und Analysis II belegen. Die werden beide ja noch bis SS 2010 zur Erstbelegung angeboten.
niani
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View profileIch studiere auf Diplom, und da ich zu anfang noch nicht genau wusste, ob ich Mathe oder BWL als NF nehme, habe ich statt "Mathe für Informatiker" LinAgl 1 und Ana 1 belegt und die Prüfungen gemacht.
Fratz
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View profileDiplom I oder II und für welches Nebenfach hast du dich jetzt entschieden? Wieviele Mathekurse hast du schon insgesamt womit abgeschlossen?
Kuhlmann
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View profileUm mal auf die Situation mit den Nebenfächern anzusprechen. Im ersten Semester vorerst die Nebenfächer zu wählen ist ja schön und gut, aber gerade im ersten Semester sollte man feststellen können, ob einem der Studiengang liegt oder nicht. Wenn ich erst nach einem halben Jahr an die Mathematik herangeführt werde und dann feststelle, dass die Materie nichts für mich ist, wäre das eher suboptimal.
Ich würde mir für's SS09 die Möglichkeit wünschen, dass man entweder LinA oder Ana wählen könnte, evtl. zusammen mit den Grundlagen, wobei die dann eher unnötig sind, da auch die Ana-Skripte beinahe bei 0 anfangen (ich habe das Skript schon bei einem Bekannten gesehen).
Liebe Grüße
Dennis
Fratz
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View profileIch glaube du unterliegst einem Irrtum. Was du gesehen hast ist für dich nicht relevant! Was du gesehen hast sind alte Kurse, die zwar noch angeboten werden, aber nicht für SS2009-Anfänger. Damit musst du dich auch zufrieden geben, weil die Fernuni Hagen keine Ausnahmen bei den Prüfungsordnungen macht.
Der neue Analysis-Kurs existiert noch gar nicht, ebenso weinig der neue LinA-Kurs. Und die neuen Kurse werden sicher nicht die Inhalte des 01141 wiederholen, sondern voraussetzen. Deshalb kannst du die neuen Kurse auch nicht im SS 2009 belegen, weil es sie weder gibt, noch haben sie eine Kursnummer (deshalb steht da auch überall 0xxxx), noch sind sie in deiner Prüfungsordnung relevant. Eventuell wäre für dich auch das Praktikum unter Benutzung mathematischer Softwarepakete (01087) interessant, das ist unabhängig vom Nebenfach von allen Mathematikern zu belegen.
niani
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View profileDiplom II und BWL. Ich habe die Prüfungen in LinAlg1 und Ana 1, und den LN in Mathe für Informatiker 3 gemacht.
chris*
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View profileDoch, steht in den Prüfungsinformationen (bzw. fehlt dort auffallend).
Schön, ich meine aber den Kurs 01584 "Grundpraktikum Programmierung".
Fratz
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View profileIm Bachelor Mathematik, um den es in diesem Thread geht, war dieser Kurs noch nie Pflicht-Bestandteil gewesen. Man konnte ihn bisher freiwillig ablegen und ich kann aus dem Heft nicht herauslesen, dass das zukünftig nicht mehr so sein soll, vor allem deshalb nicht, weil man beliebige Module oder Teilmodule aus dem Katalog B des Bachelor-Studiengangs Informatik auswählen kann. Siehe: [url=https://www.fernuni-hagen.de/mathinf/studium/studiengaenge/bachelor/mathematik/pruefungen_leistungsnachweise.shtml]Prüfungen und Leistungsnachweise - Mathematik - Fakultät Mathematik und Informatik - FernUniversitt in Hagen[/url] und diese Formulierung "LN zu zwei Kursen im Gesamtumfang von mindestens 8 SWS einschl. Übungen aus" findet man im Heft auch für Studienbeginn WS 2009/10.
niani
Contributions on this page: 5
View profileAber das Grundpraktikum gehört nicht zum Katalog B, also kann man anscheinend im NF Informatik das Grundpraktikum Programmierung nicht mehr wählen.
chris*
Contributions on this page: 6
View profileGenau. In den Übergangsbestimmungen der neuen Prüfungsordnung steht sogar explizit drin, dass man das Programmierpraktikum nur noch im WS08/09 ablegen oder anrechnen lassen kann.
chris*
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View profileLese ich das eigentlich richtig? Laut der neuen Prüfungsordnung muss man im Nebenfach Informatik nur noch Leistungsnachweise über 10LP erwerben, dazu reicht z.B. ein 4+2-SWS-Kurs wie Einführung in die OOP. Früher musste man noch 8 SWS, also mindestens zwei Kurse, nachweisen.
Auch interessant für besonders ambitionierte Studenten: Für "mit Auszeichnung" darf man sich jetzt bis zu 4 "Patzer" (1,3 statt 1,0) erlauben.
Trustme
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View profileIch denke das interessiert einige hier auch:
(für diejenigen die Zugang zum News-Server der FU haben)
[url]https://www.fernuni-hagen.de/www2news/article.php?cluster=mathematik-kurse.txt&id=801&group=feu.mathematik.kurs.1104.diskussion#801[/url]
ein Statement von Prof. Unger zu den Änderungen ab SS09.
krid
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View profileFür alle, die diesen Zugang nicht haben. Frau Unger schreibt, dass es ab dem kommenden Semester den Kurs "Grundlagen der Mathematik" mit drei Kurseinheiten zur Analysis und drei zur Linearen Algebra geben wird. Dieser Kurs wird jedes Semester angeboten und ermöglicht dann auch den Einstieg zum Sommersemester.
Der Kurs Lineare Algebra wird dann zum Wintersemester angeboten (und hat 7 KEen), der Kurs Analysis mit 7 KEen im Sommersemester. Es gibt in diesen Fächern also nur noch 10 statt 14 KEen. Frau Unger sagt, bei der Linearen Algebra würden deshalb aber nur die Inhalte etwa einer alten KE unter den Tisch fallen. Sie wolle das durch einen strafferen Text erreichen (was schade wäre, denn gerade der alte Lehrtext ist didaktisch super, eben auch, weil er z.T. recht ausführlich ist. Andererseits gibt es in der LA und der Analysis einige Redundanzen, da wird man sicherlich Inhalte sparen können. Und mal ehrlich: die beiden siebten Kurseinheiten der LA-Module lernt doch eh niemand, oder? ;))
Es soll dann im Laufe der nächsten beiden Jahre weitere Grundlagenkurse geben: "Maß- und Integrationstheorie" mit Inhalten aus der Analysis, und ab dem SoSe 2010 ein Anfänger-Pflichtkurs "Elementare Zahlentheorie mit Maple" und ein neuer Kurs "Stochastik".
JochenK
Contributions on this page: 1
View profileich bin neu im Forum, und habe mit Interesse diese Diskussion gelesen. Der letzte Beitrag ist aber schon einige Zeit alt. Weiß jemand, wie es inzwischen um den Fortbestand der Mathematik aussieht? Spricht nicht die Restrukturierung für ein Fortbestehen?
Viele Grüße
Jochen
krid
Contributions on this page: 11
View profileJa, der Bätscheohr-Studiengang ist soweit gesichert. Ob es allerdings auch noch einen Masterstudiengang Mathematik geben wird, ist zweifelhaft. Der Master Methoden und Modelle baut ja nicht auf den Inhalten des Bätschelohr auf, sondern hat viele identische Kurse. Und der jetzige "richtige" Master läuft irgendwann aus...
Fratz
Contributions on this page: 18
View profileSo so. Und woher gelaubt du das zu wissen?
Trustme
Contributions on this page: 7
View profileHmm. Also wenn der Master nicht mehr angeboten wird, würd ich das sehr schade finden (unabhängig davon ob mein innerer Schweinehund solange mitmacht, bis ich irgendwann mal vor der Entscheidung stehe).
Rein hypothetisch und fast schon eine Theta-Frage ;) - Wie schwer/leicht ist es irgendwo anders einen Master anzuhängen mit dem Bachelor aus Hagen. Sollte eigentlich kein Problem sein oder?
chris*
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View profileDer Master muss irgendwann (2011?) reakkreditiert werden, und mit so wenig Professoren wie momentan sieht es da schlecht aus.
Trustme
Contributions on this page: 7
View profileWir hatten das Thema eh schon mal, aber eigentlich ein Wahnsinn, dass es im deutschsprachigen Raum eigentlich nicht (mehr) möglich wäre ein Mathematikstudium im Fernstudium durchzuziehen in der heutigen Zeit, mit Internet und einem öffentlichen Bekenntnis zur lebenslangen berufsbegleitenden Bildung
krid
Contributions on this page: 11
View profileDie Antwort hat chris* schon gegeben... ;)
Und das ist auch im vergangenen Jahr die Aussage von Frau Unger gewesen. Da war allerdings die Rettung des Bakkalaureats-Studiengangs die größere Baustelle. Vielleicht findet sich ja - wenn sich alles wieder eingependet hat - auch noch ein bisschen Luft für den Master. Zumal da die Nachfrage ja auch nicht sooo groß ist.
theta
Contributions on this page: 8
View profileHehe!
Ich habe gerade einen ganz dicken Kopf wegen der Transformationsformel
(würde mich interessieren, wer ausser mir sie noch liest:rolleyes:)
Rein hypothetisch würde man noch schaffen, sich in den Master einzuschreiben, wenn man in 3 Semester mit dem Bachelor fertig wäre:D
Einschließlich Wintersemester 2010/11 oder ausschließlich?
Wenn ausschließlich dann hat man nur noch 2 Semester!:mad
krid
Contributions on this page: 11
View profileDas wird sich sicher zeigen. Frau Unger deutete seinerzeit an, dass man den Studiengang wenigstens so lange weiterführen will, so lange es noch Diplom-Studenten gibt – denn für die müssen die meisten Kurse eh vorgehalten werden.
Tops
Contributions on this page: 3
View profileWie lange glaubt ihr denn wird sich der große Mathe-Master noch halten?
Ich wollte nach dem kleinen Mathe-Master, also den M³, noch den B.Sc. in Mathe machen, den man ja für den großen M.Sc. haben muss. Nebenfach muss ich nicht machen !!
Ich hoffe natürlich man rechnet mir aus dem M³, wenn ich einmal damit fertig bin, auch großzügig für den B.Sc. etwas an. Wenn aber die Tage der Mathematik in Hagen gezählt sind, kann man ja keine Planung machen die über einige Jahre hinausgeht und den großen Mathe-Master mit einschließt.
mbuerckel
Contributions on this page: 4
View profileich wüsste jetzt auch gerne mal, ob das nun Halbwissen und Geschwätz ist, oder ob man wirklich Informationen aus zulässigen und zuverlässigen Quellen hat, welche von einer Entscheidung und nicht von einer Planung sprechen.
Immerhin drängt ihr eventuell mit euren Aussagen zu einem Alternativ-/Ausweichstudium, falls ein Leser fest entschlossen den Master anstrebt und sich sicher sein möchte, dass er nach einem Bachelor den passenden Master anhängen kann.
Von daher bitte ich die erklärenden Personen nochmals, entweder die Aussage definitiv zu bestätigen, mitsamt einer Quellenangabe, oder das eventuelle Halbwissen zurückzunehmen, um eventuellen Fakten zu weichen.
Ich habe mich mit der Frage bezügl. der Beständigkeit des Masters nun auch an die FU Hagen selbst gewandt.
krid
Contributions on this page: 11
View profileGenaues Lesen hilft! Ich zumindest habe meine Quelle stets offen gelegt: es han delt sich um Aussagen, die Prof. Unger im vergangenen Jahr bei den Studientagen Lineare Algebra getätigt hat.
mbuerckel
Contributions on this page: 4
View profileMag sein, ich habe dich persönlich auch nicht angegriffen.
Allerdings wurde hier von Ist-Tatsachen gesprochen, ich zitiere frei "Der Mathe-Master wird eingestellt". Das ist aber gewagt, denn die Aussage eines Professors muss nicht einem Beschluss der Uni entsprechen. Gepaart mit der Tatsache, dass dieser Thread sogar auf der Startseite verlinkt ist und somit einen recht offiziellen Eindruck vermittelt, sind mir die Aussagen teils ein bisschen zu vollendet.
Da man damit eventuell Studenfänger beeinflusst, finde ich das zumindest kritikwürdig.
krid
Contributions on this page: 11
View profileAch so. Die Geschichte geht ja schon was länger. Der Ausgangspunkt war ein Konzept der Unileitung, das auf die komplette Abwicklung des Fachs Mathematik hinausgelaufen wäre. Jetzt ist erstmal der Bachelor gerettet. Über den Master gibt es aber keine aktuelleren Aussagen als die, die im Konzept stehen, und das hieße, dass kein Master mehr angeboten werden soll.
Der jetzige Master ist bis 2011 akkreditiert. In NRW darf kein Studiengang ohne Akkreditierung angeboten werden (steht im Hochschulgesetz). Ob eine Re-Akkreditierung geplant ist, darüber gibt es wie gesagt keine Aussagen außer der von Frau Unger, man werde das sicher nebenher weiterlaufen lassen, solange es Diplomer gibt (also so ungefähr bis 2016/17).
Wenn Du mehr über den Stand der Dinge wissen willst, wäre es vielleicht besser, mal bei der Fachschaft Mathematik anzufragen. Da die Fachschaft bei den Entscheiden eingebunden ist, können die vielleicht mehr sagen.
Edit: Ein Blick in die Gesetze erleichtert die Rechtsfindung. ;) Im aktuellen Struktur- und Entwicklungsplan der Unileitung steht zu lesen: Ob die Re-Akkreditierung erfolgt, hängt von der Nachfrage im BSc ab. Das heißt, wenn sich genügend Nachfrage findet, wird auch der Master weiter angeboten werden. Der Asta schreibt dazu, dass dies natürlich sehr schwammig ist , weil "genügend Nachfrage" nicht definiert ist.
Den Plan der Unileitung und die Stellungnahme kannst Du auf der Homepage des Asta herunterladen. Für den HEP brauchst Du das Unipasswort.
Fratz
Contributions on this page: 18
View profileNach meinem Wissen ist der M³-Master nicht akkreditiert. Könnt also sein, dass die Akkreditierung nur für konsekutive Master notwendig ist.\
2020!\
Von denen habe ich noch nie eine Antwort bekommen.
Frau Unger erwähnte auch noch was anderes: Der jetzige Master kann noch nicht so viele Studenten enthalten, weil es noch nicht so viele Mathe-Bachelor-Absolventen gibt, auch nicht an anderen Hochschulen. Fachhochschulabsolventen kommen ja auch nicht in Frage (da gibt es keine Mathematik). Wer ein Diplom besitzt hat an einem Master auch nicht sooo großes Interesse. Es wird also logischerweise noch ewas Zeit vergehen müssen, bis der Master besser laufen wird.
krid
Contributions on this page: 11
View profileNee, das ist schon ein Problem. Letztes Jahr sagte Frau Unger: "Verflixt, jetzt hat das Ministerium was gemerkt und bei uns die Akkreditierung angemahnt." Deshalb gibt es da ja auch Pläne so in Richtung Master of Education, aber da weiß ich nix genaues drüber - deshalb schweige ich nun
TwoFish
Contributions on this page: 4
View profileDazu möchte ich mich jetzt auch noch mal äußern.
1) kridbonn hat ja bereits geschrieben, dass er seine Quellen offengelegt hat und wenn man die übrigen Beitrage, wo jemand eine neue Information offenbart, liest, dann ist das in diesen auch meist der Fall.
2) Es geht hier in diesem Forum nicht um verbindliche Auskünfte der FU (dafür ist, wie du selbst richtig festgestellt hast, die FU selbst zuständig), sondern um einen Meinungsaustausch und wenn man so will um ein Weitergeben von (eventuell auch unbelegten) Informationen. Beides würde an einer Präsenzuniversität auch vorkommen, nur halt nicht in schriftlicher Form.
Klar kann es sein, dass sich dadurch der ein oder andere nochmals Gedanken zu seiner Studienwahl macht, ich persönlich würde aber, wenn ich nochmal in der Situation wäre mich für ein Studium entscheiden zu wollen, trotzdem auch gerne solche Informationen haben, damit ich mich eben gegebenenfalls darauf einstellen kann, wenn ich es für nötig halte. Oder damit ich zu mindest informiert bin.
mbuerckel
Contributions on this page: 4
View profileDanke für die weiterführenden Beiträge und Meinungen! Ich habe eine E-Mail an die Fachschaft geschrieben und hoffe eine Antwort zu erhalten.
@TwoFish: Mit allem was du schreibst, stimme ich überein. Natürlich ist der Meinungs- und Informationsaustausch auch zu solchen Themen förderlich. Kritikwürdig fand ich lediglich die Formulierung die den Anschein weckte, dass die Sache schon entschieden wäre. "Der Master wird eingestellt". Diese Aussage ist nach derzeitiger Informationslage falsch da es keine offizielle Entscheidung gibt. kridbonn hat die Sache ja aber ausführlichst nochmal beschrieben.
mbuerckel
Contributions on this page: 4
View profileSO, Freunde der Mathematik: Ich habe eine Antwort der Fakultät, die da lautet, dass sie sich natürlich um eine Reakkreditierung für den Zeitraum nach 2011 bemühen und dass keine Pläne bezüglich Abschaffung/Einstellung des Studiengangs M.Sc. Mathematik bekannt sind. Mein Ansprechpartner war die Fachstudienberatung der Fakultät Mathematik/Informatik.