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Neu dabei in L1? Hier finden sich Gleichgesinnte!

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ich möchte im nächsten Wintersemester das Modul L1 belegen und im März mit Klausur abschließen. Falls es einige Mitstreiter gibt... Anschluss ist jederzeit gerne willkommen :).

Denke mal ich werde hier und da etwas Hilfe bei der Textanalyse benötigen, die meiner Meinung nach sicher der schwierigste Teil in der Prüfung sein wird.

Zwei der Kurse habe ich übrigens schon belegt, den mit der Textanalyse und den mit dem Glossar. Ich werde sie noch im Laufe des Sommers lesen und die Exzerpte fertigstellen, damit ich im Wintersemester weniger zu tun habe und mich stärker aufs Lernen konzentrieren kann.

LG
Adrijana

Comments

Ach ja ich kann nochmal anbieten die Onlinevorlesungen der Epochen schriftlich herzugeben. Hat mich Stunden gekostet und somit haben andere auch was davon. also wer will email....

Ich hab´ heute das Glossar zur Lyrik- und Dramenanalyse gelernt, und nachher kommen die anderen beiden Teile dran. Dass die Aufgaben zur Literaturtheorie genauso aussehen sollen wie in der Übungsklausur, ist schon eine große Hilfe. Aber soooo viele Punkte gibt es da sowieso nicht. Die Epochen und die Erzähltextanalyse werden die größten Herausforderungen sein.

Hey Wühlmaus, RESPEKT! Du kannst die Teile des Glossars an einem Tag lernen, klasse!:applaus:
Ich kann mir das Glossar partout nicht merken. Ich werd bald noch wahnsinnig.
Ich komm auch sonst leider nicht so schnell vorran, wie ichs gerne möchte.

Also Glossar schaffe ich auch nicht so eine Menge am Tag. Wie machst Du es denn, Wühlmaus? Karteikarten und dann Rückseite/Formulierung wissen? Oder anders? Ich mache momentan einen Teil des Glossars nach dem anderen, damit ich nicht gleich am Anfang durcheinander komme. Momentan Rhetorik. Drama und Lyrik kommen noch. Dann fange ich wieder vorne an mit den lit.wiss. Grundbegriffen, wobei ich da dann ein paar rauswerfen will, wo ich nicht die genaue Formulierung lerne. Mut zur Lücke schafft Platz im Hirn!

Glossar. Argh. Kennt einer diese Geldschiebemaschinen im Casino, bei denen man immer eine Münze einwerfen muss und irgendwann wird das Geld von der Treppe geschoben? So sieht mein Gehirn aus. Je mehr Vokabeln ich einwerfe, desto höher die Chance, dass die mit einem Wisch alle von der Treppe runter geschoben werden... Zum verrückt werden. :confused: Ich habe es beim Glossar anfangs mit Karteikarten und stupiden "Auswendiglernen" versucht, musste dann aber auch feststellen, dass es einfach viel zu viele sind. Bin jetzt auf den guten, alten Gedächtnispalast umgestiegen. Drama = Küche, Lyrik = Wohnzimmer, Theorie = Badezimmer, Rhetorik = Garten. Wenn ich mir für jeden Begriff einen Gegenstand aussuche und darum eine Geschichte baue, dann fallen nicht so viele gelernte Begriffe wieder hinten rüber.

Marmi wrote:

Hmm, bei der Klausurvorbereitung wo ich war, wurde explizit gefragt, was denn ein anderes Aufgabendesign in Literaturtheorie sein könnte. Daraufhin kam die Antwort, dass es kein anderes gibt und dieser Teil daher der simpelste der Klausur sei - weil man eben vorher weiß, dass die Frage genauso lauten wird wie in der Übungsklausur. Also ne ziemlich eindeutige Aussage...
Na, ich Kloppi hab natürlich schon einmal das ganze Erzähltextglossar durch ;) Konnte ich aber auch ganz gut, weil ich da so im Thema bin. Nuja. Gut zu wissen. Ich drucke den Leitfaden jetzt mal aus, dauernd nachsehen nervt. Und scheinbar vergesse ich ja doch immer wieder, was nun klausurrelevant ist und was nicht ;) Danke für den Hinweis!

Das würde dann heißen, man muss zwei Theorien benennen und einen der zentralen Vertreter dieser Theorien bestimmen, sowie im Anschluss jeweils einen zentralen Begriff aus dem Kontext jeder dieser Theorien auswählen und erläutern. Dann kann man sich ja auf 2 Theorien konzentrieren

@bruja: Ja, ich finde das auch ziemlich heftig von der Anzahl her. Vieles geht bei mir übers Verstehen (was ich kapiere, kann ich auch definieren), aber ich hab echt Sorge, dass mir dann in der Klausur ausschlaggebende Teile der Glossar-Definitionen nicht einfallen und meine "eigenen Worte" den werten Prüfern nicht exakt genug sein werden. Blöd ist auch, dass man für Lyrik und Rhetorik sowenig Übungsaufgaben hat. Nur weil ich weiß, was eine Synekdoche ist, heißt das ja leider nicht, dass ich sie dann auch andersrum "erkenne". Zumindest nicht ohne Übung...
@Juled: Genau das heißt es. Deshalb sprachen die auch von "billig". Wobei mich nun irritert, dass sie trotzdem meinten dass sie 2 Seiten dafür erwarten, die das an Platz einnehmen soll. Da müsste man ja doch sehr groß schreiben. Ich denke, ich werde zwei auswählen, die mit meinen Worten und meinem Verständnis vorstellen und das dann von den Formulierungen her halbwegs auswendig lernen. Man lernt ja sonst NICHTS auswendig für die Klausur, daher ist das null Problem :eek: :rolleyes: ;) :o :confused

Marmi wrote:

@bruja: Ja, ich finde das auch ziemlich heftig von der Anzahl her. Vieles geht bei mir übers Verstehen (was ich kapiere, kann ich auch definieren), aber ich hab echt Sorge, dass mir dann in der Klausur ausschlaggebende Teile der Glossar-Definitionen nicht einfallen und meine "eigenen Worte" den werten Prüfern nicht exakt genug sein werden. Blöd ist auch, dass man für Lyrik und Rhetorik sowenig Übungsaufgaben hat. Nur weil ich weiß, was eine Synekdoche ist, heißt das ja leider nicht, dass ich sie dann auch andersrum "erkenne". Zumindest nicht ohne Übung...
@Juled: Genau das heißt es. Deshalb sprachen die auch von "billig". Wobei mich nun irritert, dass sie trotzdem meinten dass sie 2 Seiten dafür erwarten, die das an Platz einnehmen soll. Da müsste man ja doch sehr groß schreiben. Ich denke, ich werde zwei auswählen, die mit meinen Worten und meinem Verständnis vorstellen und das dann von den Formulierungen her halbwegs auswendig lernen. Man lernt ja sonst NICHTS auswendig für die Klausur, daher ist das null Problem :eek: :rolleyes: ;) :o :confused:

So werde ich es auch machen. 2 Theorien bearbeiten und alles rausschreiben und dann auswendig lernen. Wenn ich mich richtig erinnere, gab's in der Probeklausur 6 Punkte. Immerhin etwas!

@ Marmie: auf der Klausurvorbereitung, hatte ich nicht den Eindruck, dass bei der Korrektur des Glossars, Wert auf hochtrabende Formulierungen gelegt wird. Ich denke, es wichtig, dass man es verstanden hat. Denn wenn man es verstanden und in eigenen kurzen Worten wiedergeben kann, dürfte dass Lernziel doch erreicht sein, oder?
@ Bruja: zu deiner Lernstrategie beim Glossar, dass mit einem Palast zu vergleichen, finde ich ja super. Vielen Dank. Das habe ich noch nie gehört, werds aber sofort ausprobieren.
@ Juled: Ich habe mich auch zu Mut zur Lücke entschieden und werde auch nur 2 vorbereiten.
Ich hoffe das wird alles, dem Sinnspruch gemäß, gut. Ich drück uns allen jetzt schon die Daumen.

Ja, das stimmt schon, nicht hochtrabend. Aber manche Formulierungen sind schon sehr speziell. Da will ich versuchen, zumindest die sehr treffenden Begrifflichkeiten auch parat zu haben. Ob das auch klappt steht auf nem anderen Blatt ;)
Und mit den Theorien kann man sich wirklich relativ locker Punkte holen. Die 14 für die Epochen sind da schon schwieriger, denke ich. Da werde ich auch glaube ich meinen Lernplan nochmal etwas umstricken und den Epochen doch noch etwas mehr Platz einräumen als bisher. Dann eben weniger Glossar...
Aber ich werde überlegen müssen, ob ich weiterhin morgens vor der Arbeit schon lerne. Heute morgen war ich wie zerschlagen beim aufstehen. Hab zwar vierzig Minuten gelernt, musste mich dann aber echt nochmal hinlegen, weil ich die Augen nicht mehr offen halten konnte... Und abends bin ich dann auch müde und kaputt und das auch noch früher - also irgendwie ist das nicht so effektiv wie ich dachte. Hmmm. Naja, nächste Woche mache ichs mal noch so. Vielleicht ist es ja nur die innere Uhr, die sich gegen das Umstellen sträubt oder so...

bruja wrote:

Glossar. Argh. Kennt einer diese Geldschiebemaschinen im Casino, bei denen man immer eine Münze einwerfen muss und irgendwann wird das Geld von der Treppe geschoben? So sieht mein Gehirn aus.

Eine wundervolle Metapher ;))

Ich hab mal ganz unaufwändig nach Tests zur Rhetorik gesucht. Das meiste ist Müll, aber das hier fand ich ganz gut:
[URL]https://www.lessing-ffm.de/arbeitsblaetter/deutsch/poetik_kontroll_01.php[/URL]

Allerdings bekommt man da am Ende nicht die Musterlösungen, ist also eher zum Einschätzen gut, wo man so steht.
Diese beiden hier
[URL]https://www.testedich.de/quiz13/quiz/1113852855/Rhetorische-Mittel[/URL]
[URL]https://www.testedich.de/quiz25/quiz/1211898935/Rhetorische-Figuren[/URL]

sind nicht so berauschend, aber schaden tun sie auch wieder nicht. Werde die Tage mal weiter suchen, was es in der Richtung noch so gibt, jetzt geben meine Augen langsam wieder den Geist auf...

Nein, ich habe das Glossar nicht an einem Tag gelernt... wäre doch zu viel des Guten. Außerdem komme ich auch ganz gerne mal durcheinander, da muss ich schon noch mehrmals wiederholen. Ich habe mir für jeden Teil Karteikarten in einer anderen Farbe angeschafft. Auf der Vorderseite steht der Begriff, auf der Rückseite die Definition plus Beispiel. Mache ich genauso wie mit den Begriffen in der Außereuropäischen Geschichte letztes Jahr. Lyrik finde ich noch am einfachsten, gefolgt von Drama.

Gestern und heute hab´ ich mir das Rhetorik-Glossar gegeben und bin danach echt platt gewesen. Ich glaube, ich muss meine Strategie ein wenig ändern und die Begriffe nicht alphabetisch, sondern inhaltlich zusammenhängend lernen. Also Definitionen aller Tropen, dann Definitionen aller rhetorischen Figuren, danach Stilprinzipien, docere, delectare + movere etc. Muss ich mal ausprobieren.

So hab ich das bei Rhetorik (beinahe) auch gemacht. Ich habe aber rhetorische Figuren und Tropen in einem gelernt. Als nächstes will ich Lyrik machen, weil mir das noch am weitesten entfernt scheint. Dann Drama. Und dann fröhlich wieder von vorne anfangen ;) Morgen kommt nochmal ein ganzer halber Tag (neben dem Nebenjob, da ist manchmal Ruhe und ich kann lernen) Glossar. Ab Montag dann Epochen, Epochen, Epochen. Und täglich Glossar. Ich weiß jetzt schon, dass ich im September das ganze Zeug nicht mehr sehen/hören können werde... Keine drei Wochen mehr!!!

ich bin ein totaler litwi-depp, also ich hoffe, ihr verzeiht ;)
so und jetzt meine frage :D
ich habe den anfang kurs epochen und gattungen so verstanden: in der antike gab es 2 gattungsbezeichnungen: epik und dramatik. lyrik gab es zwar auch, aber die hat damals niemand extra eingeteilt (???) oder so genannt.
seit der neuzeit (???) unterteilt man in prosa (statt epik), dramatik und lyrik.

habe ich das so richtig erfasst? die prosa gibts erst seit der neuzeit und ersetzt die epik?
ihr seid doch "voll im stoff" gerade, muss ich ausnutzen.

Hmm, nee, das ist nicht ganz richtig so. In der Poetik des Aristoteles kommt tatsächlich die Lyrik noch nicht als eigenständige Gattung vor, da spricht er nur von dieser Dionysos-Dichtung, meine ich. Die heute noch (!) größtenteils so gültige Dreiteilung in Epik, Lyrik, Dramatik hat vor allem Goethe so als die "Naturformen" der Dichtung bezeichnet. Wobei das bei ihm noch eine recht offene Einteilung war, er spricht da irgendwann auch von "Mischformen" und Vielfalt und so.
In Bezug auf die Prosa ist es so, dass es darum geht, dass in der Moderne (nicht als Lit.epoche, sondern als Makroepoche) die früher mal übliche gebundene Form der Epik wegfällt (durchaus mit "Kämpfen"/unterschiedlichen Meinungen dazu, also prozessual, nicht "einfach so"). Diese gebundene Sprachform ist dann lange Merkmal der Lyrik (bis heute, inzwischen gibts aber auch Lyrik in ungebundener Form). Dieses triadische Gattungsmodell wird aber wirklich heute noch so benutzt, teils wird noch die "Gebrauchsliteratur (Biographien, Briefe, Tagebücher, etc. also faktuale Literatur) als "vierte" Gattung dazugenommen.
Hmm, hoffe ich hab das halbwegs klar (und richtig ;)) ausgedrückt... Hilft das was? Oder ist noch was unklar?

Hab Dir den ollen Goethe nochmal rausgesucht, das ist aus dem west-östlichen Divan: "Es gibt nur drey ächte Naturformen der Poesie: die klar erzählende, die enthusiastisch aufgeregte und die persönlich handelnde: Epos, Lyrik und Drama. Diese drey Dichtweisen können zusammen oder abgesondert wirken. In dem kleinsten Gedicht findet man sie oft beysammen, und sie bringen eben durch diese Vereinigung im engsten Raume das herrlichste Gebild hervor, wie wir an den schätzenswerthesten Balladen aller Völker deutlich gewahr werden. (...) So wunderlich sind diese Elemente zu verschlingen, die Dichtarten bis ins Unendliche mannigfaltig; und deßhalb auch so schwer eine Ordnung zu finden, wornach man sie neben oder nach einander aufstellen könnte. Man wird sich aber einigermaßen dadurch helfen daß man die drey Hauptelemente in einem Kreis gegen einander überstellt und sich Musterstücke sucht, wo jedes Element einzeln obwaltet."
Natürlich ist diese Einteilung nicht alleine "auf seinem Mist" gewachsen, das wurde auch vorher (ja im Prinzip seit Aristoteles) ungefähr so eingeteilt. Aber auf Goethe beziehen sich natürlich alle und er hatte da die größte Wirkung, möchte ich meinen...

ja das hilft. tausend dank.

ich glaube ich habe auch ein bisschen probleme mit so begriffen wie "moderne" oder "neuzeit". abgesehen davon, dass "moderne" an sich recht vieldeutig ist, habe ich auch G1 noch nicht gemacht. musste das erstmal zeitlich "verdauen" und in abfolge bringen :)

ich würde es jetzt so sagen:
- die dreiteilung in lyrik, epik, drama geht auf (vorrangig) Goethe zurück. heute bezeichnet man manchmal die gebrauchsliteratur als 4. gattung.
- epik wandelte sich/entwickelte zu prosa im ca. 18.Jhd

Ja, G1 ist für sowas wirklich ne ganz gute Grundlage...
So ganz "sauber" sind Deine Formulierungen noch nicht, ich würde empfehlen, nicht so "absolut" zu sprechen (also bspw. "heute bezeichnet man die gebrauchsliteratur als 4. gattung" würde einige Diskussionen erzeugen - weil es eben selbst noch diskutiert wird, während "epik, lyrik, drama" inzwischen völlig anerkannt ist.)

Ich würde es eher so ausformulieren:
- Das triadische Gattungsmodell der Moderne geht u.a. auf Goethes Definition von Epik, Lyrik und Dramatik als "Naturformen" der Dichtung zurück, ist aber bereits seit der Antike in verschiedenen Ausprägungen als Ordnungsschema für Literatur bekannt. Heute wird von einigen Literaturwissenschaftlern die sogenannte Gebrauchsliteratur als 4. Gattung angesehen, diese Einteilung ist jedoch umstritten.
- im 18. Jahrhundert veränderte sich der Anspruch an Werke, die formal der Gattung "Epik" zuzurechnen sind, dahingehend, dass die Gebundenheit der Sprache kein ausschlaggebendes Kriterium mehr darstellte.

Wirkt jetzt etwas korinthenkackerisch (sorryyy), aber bei solchen Sachen finde ich es wichtig, dass man das so ausdrückt, dass man auch die "Unklarheiten" mit drin hat und so... Da muss man grad beim simplifizieren vorsichtig sein... So, genug Korinthen für heute

o.k. nochmal danke, dass du dir die zeit genommen hast.
das "umschiffen" von unklaren angelegenheiten durch bestimmte sprachliche ausdrücke habe ich schon in P2 erfolgreich angewandt. da waren die unklraheiten aber etwas anderer art.

als ich mit philo anfing, hatte ich als naturwissenschaftler das gefühl, mich auf glatteis zu begeben, weil ich die begriffe nicht so gut kannte/keine erfahrung damit hatte. ist jetzt witzigerweise mit liwi nochmal so, obwohl ich es im vergleich zu philo recht einfach zu verstehen finde.

Jo, ich liege da auch nicht immer richtig. Bzw. ist ja gerade "umschiffen" auch Geschmackssache bzw. eine Frage des Verständnisses. Oft denke ich, "so, schön auf den diffusen Punkt gesetzt" und der nächste sagt "also so eindeutig wie Du das jetzt sagst, ists doch gar nicht"... Tja, Verwirrung allerorten. Und wenn man nicht aufpasst, drückt man auf einmal auch noch das Klare unklar aus und vice versa.

Hab nochmal ne Frage zu den Versformen, weil ich gerade nicht die Unterlagen da habe, bis aufs Glossar... Es wird doch im Text irgendwo gesagt, welche Versformen wir in der Klausur erkennen müssen (oder hab ich das geträumt?). Also ich meine, das waren nur fünf oder so (Alexandriner, Hexamter, Pentameter, ...)? Ich frage deshalb, weil ich mich auch dunkel zu erinnern meine, dass eine der im Text genannten Versformen im Glossar dann doch fehlt. Hm... Blöd, dass ich die Unterlagen nicht komplett mitgenommen habe... Weiß das jemand bzw. könnte jemand nachsehen im Studienbrief?
Merci schonmal

Himmel, ich habe panische Angst vor den Fragen zu den Epochen. Ich darf gar nicht dran denken, da läuft es mir richtig kalt den Rücken hinunter. :(

Marmi, wo genau steht denn, was davon klausurrelevant ist? Im Studienbrief? Ich hätte hier ansonsten Hexamater, Pentameter, Distichon, Alexandriner, vers commun, Blankvers und Knittelvers, bis auf den vers commun stehen alle im Glossar. Meintest Du das?

Hmm, vielleicht war das auch im Tutorium oder so, wo das mal gesagt wurde... *grübel* Ich hab halt diese Zahl "5" so im Kopf. Seltsam. Ich werde zuhause mal durchsehen müssen, ob ich da was notiert habe. Aber vers commun war der, der fehlte, genau... Danke auf jeden Fall. Bis auf den Knittelvers finde ich das auch alles recht eingängig, zu dem muss ich nochmal mehr lesen, denke ich.
Die Epochen finde ich nicht sooo schlimm - erinnert mich irgendwie an G1, was Inhalte und Aufgabenstellung/Anforderungen angeht...

Ich bin einfach sehr unsicher, was da wohl gefragt werden könnte. Ich fand aber auch die Übungsaufgaben im Moodle nicht gerade einfach. Glossar und Genette machen mir hingegen nicht solche Sorgen, hoffentlich kann ich dann damit etwas punkten. :rolleyes

Ich hoffe auf Auswahlglück, lernst Du denn alle klausurrelevanten Epochen? Moodle mache ich erst kommende Woche, ich hoffe, da schaffe ich noch was vor dem Abgabeschluss... Ich lasse auf jeden Fall Moderne und Exilliteratur weg. Vielleicht habe ich Glück und die kommen zB nur in einer Frage dran, dann könnte ich aus den verbleibenden drei noch zwei auswählen...

Moderne/Exilliteratur lasse ich auch weg, alleine schon, weil ich die Vorlesung dazu wirklich richtig schlimm fand.
Ich bin mir sehr sicher, dass die Aufklärung dran kommen wird, weil sie ja neu dazu gekommen ist, insofern werde ich die mal schön lernen (hätte ich auch so, weil ich den Stoff recht greifbar finde) und dann... mal sehen, ich werde wohl Sturm und Drang noch vorbereiten und Romantik/Vormärz, das waren die Vorlesungen, die ich am angenehmsten empfand. Sollte aber eventuell lieber noch was dazu nehmen... das wird dann wohl die Klassik.

Ui, da lernst Du ja richtig auf Lücke! Ich mach alle sechs, sicher ist sicher... Aufklärung hab ich noch nicht komplett durch, weil die Vorlesung einfach so ewig lang ist. Aber bei mir stehen auch die Epochen im Detail erst an, insofern mach ich mir da keine Sorgen (noch nicht ;)). Hast Du denn alle Moodle-Aufgaben schon gemacht?

Nein, habe ich nicht. Ich mag mir nicht mal richtig die Antworten der anderen durchlesen, ich bekomme da immer total Panik. :eek:
"Gemacht" habe ich aber auch alle Epochen, nur vertiefen werde ich nicht alle. Ich versuche jetzt, die Themen, die mir eh ganz gut liegen/die ich ganz gut verstanden konnte, zu vertiefen. Die Moderne lasse ich bspw. weg, weil ich die Vorlesung so übel fand, das würde mich nur massivst Nerven und Zeit kosten. :(

Es ist nun auch meine erste Klausur an der FU und generell mein erstes Modul überhaupt hier. Meine letzte Prüfungsphase liegt 7 Jahre zurück, ich bin das einfach nicht mehr gewohnt, so unter Druck zu stehen diesbezüglich. :rolleyes: Das Lernen fiel mir auch schwerer als gedacht. Das muss man wohl auch erst wieder lernen, das Lernen.

Hmm, also, ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen, die Fragen zu beantworten, oder zumindest 2-3. Und wenn Dus nur für Dich machst - dann hast Du Deine Gedanken und Überlegungen zu klausurähnlichen Fragen zumindest schon mal geordnet aufs Papier gebracht... Das ist eine gute Übung - auch das will gelernt sein. Würde ich Dir also echt schwerstens empfehlen... Antworten von anderen lese ich auch nicht, das bringt mich auch nicht weiter. Es geht mir wirklich mehr ums eigene Ausformulieren.
Ja, auch das Lernen muss man echt wieder lernen nach einer Weile, aber ich finds eigentlich schön - man verliert das sonst so völlig, im Alltag... Wird aber schon schiefgehen - vor allem wenn Du mit Glossar und Genette gut klarkommst, das ist ja schon die halbe Miete!

Gut, dann werde ich das wohl machen. Ich wiederhole gerade die Aufklärung (Vorlesung zuerst, dann Zusatzliteratur) und dann schau ich mir die Übungsfrage nochmal an. Und das mache ich dann bei den anderen Epochen auch so.
Mich verstören die Antworten der anderen so sehr, weil ich mir immer denke "Hat sie/er das jetzt echt einfach so aus dem Ärmel geschüttelt?! :eek:" Die meisten werden das wohl nicht getan haben, schätze ich, aber wissen tu ich es nicht. Nur, dann lese ich eine Antwort und denke mir "Wahnsinn, woher weiß der das alles?" und dann kommt der Prof und schreibt, was er alles schlecht findet. :rolleyes: Und dann möchte ich am liebsten weinen.

Naja, wie die anderen sowas schreiben, weiß ich natürlich auch nicht ;) Ich denke, es gibt sicher einige, die dabei noch mit den Unterlagen arbeiten und es daraufhin ausformulieren. Am besten wäre es natürlich, alles ausm Kopf zu wissen, aber ob das immer so ist... Nuja ;) Spätestens bei der Klausur ist es ja aber dann so. Deshalb schreibe ich immer ohne Hilfsmittel und Texte. Man vergisst dann eher mal was, aber es ist zumindest annähernd unter klausurähnlichen Bedingungen geschrieben...
Ich will die Epochen andersrum vorbereiten. Erst Literaturgeschichten bearbeiten (benutze jetzt drei verschiedene: den Brenner, den Beutin (Metzler) und dazu noch die "Daten deutscher Dichtung" der beiden Frenzels), dann die Vorlesungen, dann aus allem meine eigenen Karteikarten zum Lernen "destillieren". Wobei ich natürlich die Vorlesungen alle (wie gesagt bis auf das Ende der Aufklärung) schonmal angehört/angesehen habe, aber teilweise ist das eben schon länger her. Mal sehen wie dieser Plan in der Praxis funktioniert...

Deine Reihenfolge ist vielleicht sogar sinnvoller, Die Vorlesung zur Aufklärung fand ich insgesamt schlüssig und die Sachverhalte gut erklärt, aber bei einigen anderen hatte ich schon das Gefühl, dass es nicht schlecht wäre, schon ein wenig Vorwissen zu haben. Den Brenner habe ich auch hier, zur Aufklärung und zum Sturm und Drang habe ich noch einzelne Bücher da.
Generell habe ich aber gerade das Gefühl, dass mir die Zeit davonrennt und dauernd fällt mir etwas ein, das ich noch machen sollte... vielleicht wird es mal Zeit für einen vernünftigen Lernplan. Und für weniger Internetgesurfe. :rolleyes:
Wäre ich bloß nicht so anfällig für Prüfungsängste...

Es sind noch 17 volle Tage. Die letzte Woche sollte eigentlich nur noch wiederholen sein - bleiben also noch 10 Tage. Bei mir sollen es neben der täglichen Dosis Glossar noch 10 Tage Epochen sein, dann 2 Tage Theorien. Dann 5 Tage wiederholen. Das muss reichen - ist zwar kein allzu detaillierter LErnplan, aber mir reicht er so auch eigentlich... Hast Du gar keinen "Plan", was die Abfolge angeht? Was fehlt Dir denn noch?

Ich habe einen Tipp bzgl. der Lernerei des Glossars: Es bringt in der Tat was, wenn man das Glossar nicht stur von A bis Z runterpaukt, sondern die Karteikarten nach zusammenhängenden Begriffen lernt. Habe das vorher mit dem Lyrik-Glossar probiert und bin prima damit zurechtgekommen.

Allerdings bringt ihr mich jetzt ganz durcheinander. Kommen denn nicht ausschließlich Begriffe aus dem Glossar dran? Ich hab´ gerade gegrübelt woher der Begriff "vers commun" stammt, weil ich mich nicht erinnern konnte... werden denn auch Sachen gefragt, die zwar im Studienbrief zu lesen sind, aber nicht zum Glossar gehören? Ich habe mich bisher ausschließlich auf das Glossar vorbereitet.

Thema Epochen: Die Aufklärung vorzubereiten ist sicher sinnvoll, weil sie eben neu im Lehrplan ist. Und weil beim letzten Mal die Klassik und die Romantik abgefragt wurden, werde ich Sturm und Drang noch öfters wiederholen (wie gut, dass ich diese Epoche schon einigermaßen gut drauf habe). Wobei ich die Klassik und Romantik trotzdem nicht außer Acht lassen werde, weil sie 1.) wichtig in der Geschichte der Literatur sind und 2.) man diese beiden Epochen sehr gut miteinander vergleichen kann, was in einer Klausur oft gefordert wird. Die Vorlesung zur Moderne gefällt mir auch nicht so sehr, aber ich mag einige Bücher, die in dieser Zeit entstanden sind und möchte nicht auf meine Buddenbrooks verzichten. Die Auseinandersetzung mit dem Realismus halte ich schon deshalb für wichtig, weil "Der Schimmelreiter" in der Textanalyse eben aus genau dieser Epoche stammt. Bleiben also nur noch die Kurzepochen Vormärz und Exilliteratur. Im Vergleich zu den anderen 4 Epochen ist das aber relativ wenig Stoff, und ich neige eher dazu, längere Dinge auszulassen...

Thema Literaturtheorien: Eine Kommilitonin hat mir verraten, dass Hermeneutik und Intertextualität nicht klausurrelevant sind. Ich dachte man müsse in der Klausur eh nur 2 Theorien, ihre Vertreter und alles weitere dazu einfach nur benennen und erläutern... oder etwa nicht?

Marmi wrote:

Hast Du gar keinen "Plan", was die Abfolge angeht? Was fehlt Dir denn noch?

Ich hab mir jetzt einen Plan gemacht. Jetzt muss ich den nur noch einhalten. *hüstel*
So richtig fehlen tut mir noch 1/4 des Glossars, aber damit komme ich bisher gut zurecht, deswegen mach ich mir da keine Gedanken. Genette wollte ich halt noch ein wenig üben und generell nochmal meine Aufzeichnungen zu dem Kurs anschauen (also die allgemeinen Sachen) und eben die Epochen, die muss ich nochmal wiederholen und auffrischen. Das ist schon alles machbar, aber ich hatte immer das Gefühl, dass es noch tausend Sachen sind und ich wusste gar nicht, wo ich anfangen soll (weswegen ich dann meistens gar nichts gemacht hab). Jetzt hab ich mir realistische Ziele für jeden Tag gesetzt, dann klappt das auch. Eigentlich ist das ja alles nur reine Wiederholung.

Wühlmaus 08 wrote:


Allerdings bringt ihr mich jetzt ganz durcheinander. Kommen denn nicht ausschließlich Begriffe aus dem Glossar dran? Ich hab´ gerade gegrübelt woher der Begriff "vers commun" stammt, weil ich mich nicht erinnern konnte... werden denn auch Sachen gefragt, die zwar im Studienbrief zu lesen sind, aber nicht zum Glossar gehören? Ich habe mich bisher ausschließlich auf das Glossar vorbereitet.

Der vers commun wurde im Epochen-Kursband erwähnt, zusammen mit Hexameter etc., aber er kommt nicht im Glossar vor. Ich gehe aber ehrlich gesagt auch davon aus, dass diese Form dann nicht dran kommt. Der erste Teil wurde ja ausdrücklich als Glossar-Abfrage beschrieben, das wäre ja ungerecht...

Zu den Epochen noch kurz: Ich persönlich habe nur Angst vor zu schwammigen Fragestellungen, ich tu mich da irgendwie wirklich schwer, vielleicht auch, weil ich das Gefühl habe, insgesamt zu wenig Zusammenhänge verstanden zu haben (was sich ja evtl noch ändern könnte...), ich mag konkrete Fragen lieber. :rolleyes:

Literatur-Theorien: So habe ich das auch verstanden.

Wühlmaus 08 wrote:

Es bringt in der Tat was, wenn man das Glossar nicht stur von A bis Z runterpaukt, sondern die Karteikarten nach zusammenhängenden Begriffen lernt. Habe das vorher mit dem Lyrik-Glossar probiert und bin prima damit zurechtgekommen.

Also hast Du zB nach Strophenformen, Versformen, Versfüßen/maßen etc. aufgeteilt? Oder was meinst Du mit zusammenhängenden Begriffen in dem Fall?
Ich glaube nicht, dass der vers commun drankommt, weil er eben nicht im Glossar auftaucht. Was vermutlich ein Versehen ist, aber nun gut.

Epochen: Aber es wurde doch beim letzten Mal nicht nur Klassik und Romantik abgefragt, oder? Waren ja auch da schon vier Fragen. Vielleicht haben sich die Schreiber (von denen hast Du doch die Info, oder?) auch einfach nicht mehr an alle Fragen erinnert? Ich will auf jeden Fall Vormärz/j. Dtl. und Realismus stark vorbereiten, weil ich das spannend finde. Aber eigentlich will ich gar nicht so extreme Schwerpunkte setzen, sondern wirklich alle sechs mehr oder weniger gleich gut können. Ich hoffe, das gelingt mir auch, mal sehen.
Wieso Hermeneutik und Intertextualität nicht klausurrelevant sein sollen, verstehe ich nicht. Bei der Prüfungsvorbereitung wurde eigentlich gesagt, dass man da alle können muss - theoretisch natürlich, weil man eben faktisch nur zwei aufführen muss. Insofern ist die ganze Diskussion eigentlich irrelevant ;)
Ich schreib jetzt noch Lyrik die Karteikarten fertig und dann gehts morgen früh weiter mit Runde zwei...

Marmi wrote:

Also hast Du zB nach Strophenformen, Versformen, Versfüßen/maßen etc. aufgeteilt? Oder was meinst Du mit zusammenhängenden Begriffen in dem Fall?

So ungefähr, ja. Ich habe z. B. den a-, den hyper- und den katalektischen Vers in einer Einheit zusammengefasst und die Inhalte dieser 3 Karteikarten nacheinander gelernt. Oder die ganzen Reimstellungen und Versmaße gesondert usw. Nur geht das halt nicht bei allen Begriffen. Z. B. beim Glossar zur Literaturtheorie gibt es einfach nicht so klar abgegrenzte Kategorien mit zusammenhängenden Begriffen. Und dieses Glossar ist von der Menge her ganz schön aufwändig.

Vor den Epochen habe ich auch gehörigen Respekt, vor allem, weil ich gerne mal ins Schwafeln gerate und beim Beantworten schnell von Höckschen auf Stöckschen komme und zack: Thema verfehlt. Von der Menge klingt es aber schlimmer, als es ist. Der Korrekturrand nimmt ja schon ein ganzes Stück von der Seite weg und dann sind zwei Seiten auch nicht mehr so schwierig zu schreiben. Ich hoffe auf Fragen zum S&D und Vormärz/junges D., die liegen mir irgendwie.

Mal was anderes: am Samstag bin ich mal den Weg zur Ruhr-Uni BO abgefahren. Gut, dass ich das gemacht habe - das Gebäude hätte ich unter Prüfungspanik bestimmt nicht da vermutet :rolleyes: Was für ein furchtbarer Campus im innovativen 70er Jahre Chic, nichts für depressive Seelchen :D Gut, was ich eigentlich sagen wollte, für diejenigen, die auch in Bochum schreiben: der große Parkplatz vor den Prüfungsgebäuden ist ab heute bis zum Januar gesperrt. Ich hoffe, ich werde mein Auto in der riesen Garage noch wiederfinden...

Wühlmaus 08 wrote:

Thema Literaturtheorien: Eine Kommilitonin hat mir verraten, dass Hermeneutik und Intertextualität nicht klausurrelevant sind.

Das klingt interessant, aber woher weiß die Kommilitonin das? Ist das mehr als ein Gerücht? Ich persönlich finde gerade den Intertextualitätsteil einfach zu erlernen. Wäre schade, wenn ich mich dann doch mit Strukturalismus und Schlimmerem herum quälen müsste.
Stefan

Sie meint, das wäre bei der Klausurvorbereitung gesagt worden... ich war bei derselben Veranstaltung, kann mich aber nicht mehr daran erinnern.

Also bei unserer wurde das wie gesagt nicht gesagt. Du kannst die Intertextualität ruhig als eine Literaturtheorie lernen und präsentieren, Du hast ja in der Aufgabe dann eh die freie Wahl, welche Theorien Du vorstellst... Dazu müssten sie ja vorher "verbieten", dass man die lernt.

Hmm... und wenn sie jetzt konkrete Fragen zu einzelnen Theorien stellen? Aber sag´ doch mal, warst du bei der Klausurvorbereitung in Hagen, Berlin oder München?

Wühlmaus 08 wrote:

Hmm... und wenn sie jetzt konkrete Fragen zu einzelnen Theorien stellen? Aber sag´ doch mal, warst du bei der Klausurvorbereitung in Hagen, Berlin oder München?

Ich frage mich gerade auch, woher das Gerücht genau stammt. In der Probeklausur wurden doch auch zwei spezifische Theorien abgefragt und die Quintessenz daraus war nur, dass die Art der Fragestellung in der Klausur ähnlich wäre, aber nicht, dass man nur zwei Theorien kennen müsse?! Mir ist es jedenfalls zu gefährlich.

Bei uns in Berlin wurde nachgefragt, wie denn andere Aufgaben zu Literaturtheorie aussehen könnten. Also, nach Beispielen für andere Fragestellungen zum Beispiel, weil bei Epochen ganz deutlich gesagt wurde, dass es alle möglichen Vergleichs- und Darstellungsaufgaben geben kann, so wie auch die Übungsaufgaben ja verschiedene waren bei Epochen. Und daraufhin kam eben die Antwort, dass es definitiv kein anderes Aufgabendesign gibt für Lit.theorie und dass es insofern der einfachste (ich glaube die sagten sogar wortwörtlich "billigste") Klausurteil sei. Aber es wird Eurem Studium definitiv auch nicht schaden, wenn ihr 3, 5 oder alle Theorien nochmal lernt ;) Also macht das ruhig so, ich wollte nur weitergeben, was bei uns gesagt wurde..

Ah sorry, ok, ich habe mir gerade noch mal die Probeklausur angesehen und hab da wohl was verwechselt. Irgendwie hätte ich jetzt schwören können, dass man darin zwei konkrete Theorien samt Vertreter erläutern sollte anstatt sich zwei lustige Theoriechen seiner Wahl rauszupicken. Mit den Theorien beschäftige ich mich erst zum Schluss ausführlicher, mal sehen, wie viel Zeit mir dann dafür bleibt. Momentan bin ich noch auf dem Tripp, die alle zu lernen. Eventuell muss ich aber auch Abstriche machen

Vielleicht steht in moodle etwas zu diesem Thema bzw. in einem der Foren... ich frag´ mal ein paar Kommilitonen, vielleicht wissen die es ganz genau.

Habt ihr eigentlich zu den Epochen auch (teilweise) die Kieler Vorlesungen genutzt? Ich finde die vom Albert Meier ja ziemlich gut, ich komm mit seinem Sprechrhythmus gut klar. Ich will damit eigentlich die Lehmann-Vorlesung vertiefen, indem ich die Meier-Vorlesungen zu den von Lehmann behandelten Themenbereichen auch noch höre. Eure Überlegung, dass die Aufklärung bestimmt dran kommt, ist ja so logisch, dass ich da jetzt auch nen Schwerpunkt setzen will ;) Wobei ich die Moodle-Fragen wohl doch nicht mehr schaffe, wegen meiner neuerworbenen körperlichen Gebrechen. Weniger Stress ist mehr Gesundheit und so...

Oh Mann... das Glossar zu den literaturtheoretischen Grundbegriffen will einfach nicht in meinen Kopf :mad:! Ich hatte schon immer Probleme beim Lernen von abstrakten Begriffen. Wenn ich mir unter den ganzen Fremdwörtern nichts vorstellen kann, ist alles für die Katz. Da bleibt nicht mal die Hälfte richtig hängen, und genau der Teil ist soooo umfangreich...

Marmi wrote:

die Kieler Vorlesungen genutzt? Ich finde die vom Albert Meier ja ziemlich gut, ich komm mit seinem Sprechrhythmus gut klar. Ich will damit eigentlich die Lehmann-Vorlesung vertiefen, indem ich die Meier-Vorlesungen zu den von Lehmann behandelten Themenbereichen auch noch höre.

Hilf' mir bitte mal auf die Sprünge... Kieler Vorlesungen? Meier? Was verbirgt sich dahinter?
Stefan

Die Kieler Uni hat sehr viele Vorlesungen als Stream bzw. sogar zum Download online. Manche allerdings auch nur mit Folien. Aber von besagtem Prof. Meier sind fast alle Vorlesungen seit 2005 (!) online. Ich finde die auch unabhängig von L1 super, ich will mir eigentlich angewöhnen, da grundsätzlich in Zukunft immer mal wieder die eine oder andere VL anzusehen.
Hier ist der Link zum durchklicken: [url]https://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/start.asp[/url]
Die für L1 relevanteren Vorlesungen finden sich (vor allem) unter Thematische Vorlesungen - Literatur des 18. Jh. und zum Teil (aber sehr werkbezogen) unter Th. Vl. - Literatur des 19. Jh. 20. Jh. gibts auch noch. Also massig Stoff

Marmi wrote:

Habt ihr eigentlich zu den Epochen auch (teilweise) die Kieler Vorlesungen genutzt? Ich finde die vom Albert Meier ja ziemlich gut, ich komm mit seinem Sprechrhythmus gut klar. Ich will damit eigentlich die Lehmann-Vorlesung vertiefen, indem ich die Meier-Vorlesungen zu den von Lehmann behandelten Themenbereichen auch noch höre. Eure Überlegung, dass die Aufklärung bestimmt dran kommt, ist ja so logisch, dass ich da jetzt auch nen Schwerpunkt setzen will ;) Wobei ich die Moodle-Fragen wohl doch nicht mehr schaffe, wegen meiner neuerworbenen körperlichen Gebrechen. Weniger Stress ist mehr Gesundheit und so...

Jetzt hab ich das erst gesehen! Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, was denn die Lehmann-Vorlesungen sind. Es gibt eine neue Vorlesung über die Aufklärung! Gut, dass ich L1 schon hinter mir habe. Die Aufklärungsvorlesung werde ich mir trotzdem irgendwann mal anschauen.

KuniKuehn wrote:

die Lehmann-Vorlesungen

Darüber bin ich auch gestolpert. Gut, dass ich schon aufgeklärt bin. :rolleyes

Jo, sorry. Ist mir gestern irgendwann auch durch den Kopf gegangen, ob das überhaupt alle wissen. Nuja. Nun schon ;)
Die Vorlesung ist gut, aber 3 Stunden sind schon echt ein Klopper, das finde ich eigentlich zu viel, am Stück kann man die nicht durchackern, ich finde 90 Minuten sind eine gute Zeit. Bin mal gespannt auf die Frage (die ja recht sicher dabei sein wird, weil VL neu) dazu, ich hoffe, die passt mir dann auch in den Kram. Bürgerliches Trauerspiel oder so, det wäre schick

Bzw. Nachtrag - auch, ob überhaupt alle Neu-L1er merken, dass die neu ist. In den Folien steht zwar unten das Datum, aber ob das jeder sieht, drüber nachdenkt und zu diesem Schluss kommt, bezweifle ich doch...

Das mit den Kieler Vorlesungen höre ich zum ersten Mal... ich schau mal rein, falls ich die Zeit finde.

Vielen Dank für den link nach Kiel - leider kommt die Information zu spät, als dass ich mir alle diese Vorlesungen noch anhören könnte. Schließlich muss ja auch noch etwas Zeit für das Glossar übrig bleiben... Also heißt es gezielt auswählen und Schwerpunkte setzen. Erinnert mich irgendwie an die Literaturtheorie.
Stefan

Du meinst beim Glossar gezielt auswählen? Wenn ja, nach welchem System? Oder allgemein? Ich will versuchen, beim Glossar alles zu lernen. Die Schwerpunkte setzt mein Hirn dann vermutlich ganz von allein ;)
Was die Vorlesungen angeht: Die würde ich auch unabhängig von L1 empfehlen, zum Beispiel für Neu-Einsteiger, die noch auf den Semesterbeginn warten und schonmal loslegen wollen, oder für Leute wie uns, die 10 Tage nach der Prüfung dann doch wieder mit den Hufen scharren, weil es nicht weitergeht :p Oder ggf auch zu anderen L-Modulen, hab jetzt nicht so abgeglichen, ob bzw. was da passen könnte, da passt aber bestimmt was. Hmm. Ich oute mich hier wohl grad als Fan... :rolleyes:
In diesem Sinne: frohen Lerntag allerseits <erstmal zum Arzt, da lernen, dann ins Büro, dann lernen, dann zum Sport, dann lernen, dann... :cool:>

Puh, ich fürchte ich habe mich verkalkuliert und mit der Vorbereitung zu spät angefangen... :(. Habe das Glossar gestern und heute Glossar sein lassen und mich auf die Epochen gestürzt. Wollte mich vorher mit dem Realismus beschäftigen und hab´ die Unterlagen schnell wieder zur Seite gelegt, als ich die ganzen abstrakten Begriffe gesehen habe. Abstrakte Begriffe im Glossar, in den Epochen und in den Theorien sowieso... Und in der Erzähltextanalyse habe ich auch Schwachstellen. Das wurmt mich jetzt schon.

Ich muss zugeben, dass ich überfordert bin. Vollzeitjob, Nebenjob und Studium ist doch nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Habe im Nebenjob die letzten Tage auch so viele direkte Aufträge mit lukrativer Vergütung bekommen. Fakt ist, dass ich das Geld brauche und die Aufträge nicht ablehnen kann. Menno... wenn ich nächste Woche wieder im Büro bin, habe ich weniger Zeit und sicher auch Stress... mir wird beim Gedanken daran schon richtig schlecht.

das schaffst du schon noch. Hab für die L1-Klausur auch nur 2 Wochen gelernt (neben meinem Vollzeitjob). Jetzt bloß nicht die Nerven wegschmeißen!!!

Aber ich brauche generell sehr viel Zeit, weil ich allgemein ein langsamer Mensch bin. Für eine Epoche brauche ich ca. 4 Stunden und muss den Stoff ständig wiederholen... L1 ist zwar nicht langweilig, aber auch bei weitem nicht so interessant wie G1. Und sperriger. Und in meinem Postfach bei TB sind gerade 108 direkte Aufträge drin. Nächstes WE bin ich auf eine Hochzeit eingeladen. Die Geburtstagsgrillparty habe ich morgen abgesagt. Jeder Termin, an dem ich in den Wochen vor der Klausur außer Haus bin, ist für mich nur eine Belastung. Andererseits läuft mir der März-Termin zeitlich gar nicht rein, von daher schaue ich was jetzt noch möglich ist.

Ich würd's trotzdem jedenfalls versuchen! Die Klausur war dann halb so wild... Und wär' doch schön, wenn du L1 endlich abhaken könntest.

Lass Dich nicht unterkriegen! Ich hab momentan auch das Gefühl, je mehr ich lerne, desto weniger weiß ich. Nichts scheint mehr hängen zu bleiben, die Epochen werden langsam aber sicher zu einem einzigen Brei, immer wenn ich beim Glossar denke, ich kann einen Teil, schau ich einen anderen an und mir fällt nix mehr dazu ein, Lit.theorien hab ich seit 2 Monaten nicht mehr angesehen und Genette wird in zwei Wochen spätestens auch in dem Gesamt-Brei ersoffen sein.
Aber: (!) Erstens ist das normal bei dem Pensum und zweitens weiß man in der Klausur dann doch immer mehr, als man vorher dachte. Und wie Myrmid schreibt, ganz so schlimm ist die Klausur dann am Ende gar nicht. Tschakka! Mach Dich auf jeden Fall nicht so fertig (auch nicht wegen der anderen Sachen, die parallel laufen. Das muss so sein und hat seine Berechtigung, und trotzdem ist das Studium nebenher schaffbar.) Auch das (zugegebenermaßen auch für mich) sperrige L1 ist zu meistern, ich versuche einfach, mich mental schon auf eine schlechtere Note einzustellen. Aber wurscht, Hauptsache abhaken!

*seufz*

Ich bin einfach nicht stressresistent. Jetzt hatte ich eine Woche frei und weiß im Endeffekt nicht arg viel mehr als vorher. Letztes Jahr war ich 6 Monate arbeitslos, da fiel mir die Vorbereitung auf G1 nicht so schwer. Aber sobald ich mehrere Pflichten innerhalb eines Zeitraums erfüllen muss, krieg´ ich das nicht auf die Reihe. Jetzt bin ich am Überlegen ob ich einige Epochen ganz weglasse und wirklich nur 2 Theorien lerne. Und ob ich mich beim Glossar auf ganz bestimmte Sachen konzentrieren soll... nur auf welche?

Falls sich am Prüfungsmodus inzwischen nix geändert hat, könnte es aber fatal sein, nicht alle Literaturtheorien zu lernen und beim Glossar Abstriche zu machen. Es kann daraus nämlich ALLES kommen und du weißt ja vorher überhaupt nicht, was. Und dann kommen genau die Begriffe oder eine Theorie, die du nicht gelernt hast und dann hast du auf diesen Klausurteil keinen einzigen Punkt! Das kann sich bitter rächen. Also gerade diese beiden Bereiche sollten schon sitzen - zumindest ist es besser, von jeder Theorie ein bißchen Ahnung zu haben, um dann bei der Klausur wenigstens ein paar Punkte zu ergattern. Auch Genette bringt wichtige Punkte - den Raster solltest du also ebenfalls gut intus haben. Einzig und allein bei den Epochen hatte ich nicht alles gelernt, da man dazu nur 2 Fragen beantworten musste. Deshalb habe ich nur drei Epochen (eine in Reserve) vorbereitet. Aber soweit ich weiß, gab es da inzwischen Änderungen und man sollte auch alle Epochen zumindest grob intus haben. Gerade in einem Grundmodul ist es sicher schwierig, Abstriche beim Lernen für die Prüfung zu machen. Ich würde daher - wenn schon - Abstriche beim Lernen in die Tiefe machen und nicht bei der Themenbreite.

Wühlmaus 08 wrote:

Aber sobald ich mehrere Pflichten innerhalb eines Zeitraums erfüllen muss, krieg´ ich das nicht auf die Reihe.

geht mir auch so. wenn ich mehr als drei verschiedene termine in der woche habe, ist mein kopf sozusagen dicht. es gibt auch leute, die laufen immer auf einem hohen aktivitätsniveau, für die ist sowas genau richtig. weiß gar nicht, wie die das machen.

Jetzt bin ich am Überlegen ob ich einige Epochen ganz weglasse und wirklich nur 2 Theorien lerne. Und ob ich mich beim Glossar auf ganz bestimmte Sachen konzentrieren soll... nur auf welche?

naja, wenn du jetzt klug auswählst, erhöhst du deine chancen durchzukommen und wenn am ende doch noch zeit ist, kannst ja auch noch mehr machen. auf jeden fall ein guter plan, auch wenn ich dir inhaltlich nicht weiterhelfen kann. wenn es beim glossar egal ist ob du den einen teil lernst oder den anderen - dann nimm erst mal den, der dir am leichtesten fällt/am interessantesten ist. wenn du damit durch bist, und noch zeit hast .... aber wäre doof, sich zuerst an einem schwierigen teil aufzuhalten, wenn es sowieso die gleiche anzahl punkte pro begriff gibt.

du schaffst das !!!

Wühlmaus, erst mal durchatmen, vielleicht auch mal die Unterlagen einen Tag lang ganz zur Seite legen und das Gelernte sacken lassen. So etwas hilft mir jedenfalls immer. Wenn ich dann einen Tag später die Sachen wieder hervorkrame, bin ich häufig selbst total überrascht, wie viel ich auf einmal weiß :) Beim Glossar kann ja wirklich alles dran kommen... aber ich denke auf jeden Fall müssen die Rhetorischen Figuren, der Redeaufbau, die Dispositio, Verse, Versfuß, Reimschemata sitzen. Beim Drama und den Wissenschaftstheorien habe ich überhaupt kein Gefühl. Bei den Epochen kannst du theoretisch gesehen eh nur höchstens eine auslassen, wobei dann natürlich das Problem ist, was passiert, wenn du mit ein oder zwei Fragestellungen zu den anderen Epochen nicht klar kämst und die vierte, vermeintlich leichte Fragestellung sich ausgerechnet um diese Epoche dreht, die du ausgelassen hast....

Außerdem würde ich auch den Schwerpunkt auf den Genette setzen. Wenn du den einigermaßen drauf hast, dann sind das mit dem MC doch schon fast geschenkte Punkte...

@Myrmid: Beim Glossar muss ich alles lernen, das ist mir klar... aber bei den Theorien hat sich nix geändert. Für mich ist es schon schwer genug, mich mit zwei Theorien zu beschäftigen. Mir reicht das vollkommen. Das Genette-Raster ist okay, aber manchmal kann man sich echt über die Lösung streiten... habe ich bei der Klausurvorbereitung in München festgestellt. Bei den Epochen fand ich es früher einfacher, als zu jeder Epoche eine Frage in der Klausur gestellt wurde und man sich schon vorher auf 2-3 Epochen festlegen konnte.

@meister_lampe: Ich habe schon einen Beitrag diesbezüglich von dir gelesen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich unsere Probleme sehr ähneln. Ich könnte mir z. B. auch nie vorstellen, 2 Klausuren oder 2 mündliche Prüfungen in einem Semester abzuschließen und bewundere jeden, der das kann.

bruja wrote:

Beim Glossar kann ja wirklich alles dran kommen... aber ich denke auf jeden Fall müssen die Rhetorischen Figuren, der Redeaufbau, die Dispositio, Verse, Versfuß, Reimschemata sitzen.

@bruja: Das sind noch die einfacheren Teile des Glossars. Die muss man verstehen und drauf haben. Das Glossar zu den Theorien finde ich furchtbar, da fand ich das Glossar zur Erzähltextanalyse im letzten Semester wesentlich einfacher (und es waren auch weniger Begriffe).

Ich hab´ gerade stundenlang Texte für den Nebenjob geschrieben, und einer der Kunden ist nicht zufrieden... irgendwie kommt alles auf einmal zusammen. Was soll´s, ich werde es irgendwie überleben.

Beim Glossar würde ich dir empfehlen, für die abstrakteren Begriffe eine Erklärung in deinen eigenen Worten zu verfassen, dann ist es auch leichter, das zu lernen. Und generell einen Schwerpunkt auf das zu legen, was Dir leichter fällt, also zB die von bruja genannten Bereiche. Du musst bedenken, dass nachher jeder Begriff an sich nur 1-2 Punkte bringt. Selbst wenn Dir zu den wissenschaftlichen und theoretischen Grundbegriffen null komma nix einfällt, sind es dann eben 5-6 Punkte, die dir fehlen. Wenn du aber die anderen Teile des Glossars kannst, kannst Du damit ja wiederum Punkte sammeln! Bei den Theorien könntest Du Dir 2-3 einfachere aussuchen, sowas wie Werkimmanenz und Hermeneutik oder auch Intertextualität. Du musst ja nicht unbedingt Foucault oder die Dekonstruktion nehmen... Genette scheint ja soweit schon zu sitzen und selbst wenn Du da ein paarmal daneben liegst, hast Du da ja schon einige Punkte, die Du sammeln kannst. Bei Epochen würde ich an Deiner Stelle mindestens vier so vorbereiten, dass Du dich halbwegs sicher fühlst...
Es sind immer noch mehr als zehn Tage, wenn Du jeden Tag 2-3 Stunden was machst - bzw. ich glaube sogar mit weniger - ist das bei Deiner Vorleistung zu schaffen, wirklich. Mach Dich nur nicht selbst verrückt, denn Panik hilft nicht, sondern ist im Zweifelfall nur schädlich... Also Kopf hoch, Augen zu und durch. In zwei Wochen haben wir alle Grund zu feiern!

Wühlmaus 08 wrote:

@bruja: Das sind noch die einfacheren Teile des Glossars. Die muss man verstehen und drauf haben. Das Glossar zu den Theorien finde ich furchtbar, da fand ich das Glossar zur Erzähltextanalyse im letzten Semester wesentlich einfacher (und es waren auch weniger Begriffe).

Ich hab´ gerade stundenlang Texte für den Nebenjob geschrieben, und einer der Kunden ist nicht zufrieden... irgendwie kommt alles auf einmal zusammen. Was soll´s, ich werde es irgendwie überleben.

Die Littheoriebegriffe haben bei mir auch länger gedauert zu lernen. Ich habe ja schon mal geschrieben, dass ich mir Geschichten um die Begriffe innerhalb meiner Wohnung bastel. Je abstrakter, desto abgedrehter sind die Geschichten. Zum Beispiel turnen die Morpheme, die aussehen wie klitzekleine M&M's (kleinste Elemente einer Sprache....) mit Beinen, klitzekleine Päckchen schleppend (...die funktions- und bedeutungstragend sind), durch mein Bücherregal. Ähnlich wie die Phonen, vier (konkrete, artikulatorische, akustische und sensorische) winzige Grammophone, die Flic-Flac und Rad schlagen im Regal (kleinste lautbaren Einheiten einer Sprache). Im Gegensatz zu den Phonemen, die auch winzige Grammophone sind, aber knallpink und neongelb aussehen (bedeutungsunterscheidend). Paradigma und Syntagma schieben übrigens immer eine Tafel in mein Wohnzimmer und malen ein Koordinatensystem auf und auf meiner Couch sitzen Danny und Kono von Hawaii Five-0 (Denotat/Konotat) und essen Nudeln (linguistische Unterscheidung), wobei Danny ein Shirt mit der Aufschrift "Wort" (zwischen der wörtlichen Bedeutung eines Zeichens) und Kono eines mit "Ironie" (und der übertragenden Bedeutung) trägt und so weiter und so fort. Ach ja, und Barney Stinson erklärt in altgriechischer Robe den Buch-Begriff, den er in meine Tür ritzt (weil es kommt ja der (Bro-)Kodex drin vor... ich gucke eindeutig zu viel Fernsehen....)

Lass dich von einem TB Kunden nicht ärgern. Hat er dir die Änderungen angegeben? Wenn nicht, dann stelle den ersten Satz um, tausche hier und da ein oder zwei Wörter aus und drehe einen Satz um. Habe ich auch schon erlebt, in der Regel sind sie dann zufrieden ;) Manchmal fällt ihnen auch erst nach Fertigstellung auf, dass sie ja eigentlich was ganz anderes haben wollten, es aber nicht über den Auftrag vernünftig kommuniziert hatten.

@Marmi: Im Bezug auf das Glossar habe ich das genauso geplant. Und bei den Theorien ebenfalls. Momentan sitze ich immer noch an den Epochen. Sturm und Drang, Klassik und Romantik sitzen halbwegs, der Rest noch gar nicht.

@bruja: Ich finde die von dir ausgedachten Geschichten witzig, nur leider fehlt mir die Zeit dazu. 108 direkte Aufträge befinden sich in meinem TB-Postfach, die muss ich bis 5. September fertig bekommen. Und ins Büro muss ich ab Montag auch wieder.

Ich habe jetzt beschlossen, dass ich (fast) alle Aufträge dieses WE zu Ende bearbeite, damit ich die restlichen 10 Tage nur noch zum Lernen habe. Weitere Aufträge werde ich definitiv nicht annehmen.

Das klingt doch nach einem guten Plan, finde ich! Und wenn Du an Epochen noch 2 dazu nimmst, was schön kurzes - Vormärz zB, und dann eben noch eine längere (Aufklärung wäre sicher gut>, dann müsstest Du damit eigentlich auch halbwegs durch die Klausur kommen, wenn nicht gemeinerweise Pech dazu kommt. Kann man ja nie ausschließen ;) Aber normalerweise müsste das ja reichen.
Für Aufklärung würde ich wirklich empfehlen, einmal den Meier zusätzlich anzuhören, der ist weniger abstrakt in seiner Sprache, hat mir vieles klarer gemacht, wo die Hagener Kollegen doch eher "blumig" gesprochen haben. Den kann ich sogar als mp3 hören und ihm folgen. Mit Folien ist natürlich schicker. Klar, das sind dann nochmal 1,5 Stunden extra, aber es lohnt sich!
Mein Lernplan ist ja nun auch wieder hinüber, ich hab keine Ahnung was ich nun den ganzen Tag mit meinen Eltern machen soll. Am besten überlege ich mir was, wo ich die "hinschicken" kann. Aber bei dem Wetter ist das auch nicht so einfach... Hmmm....

Marmi wrote:

Du meinst beim Glossar gezielt auswählen? Wenn ja, nach welchem System? O

Nein, nein, Auwählen bei den Vorlesungen die ich mir noch aus Kiel anhöre.

Ich nehme mir gerade noch mal die Vorlesung zur Romantik zur Brust und musste nach 1:40 h mal eine kurze Pause einlegen. Irgendwie ist mir bis eben gar nicht aufgefallen, wie häufig Dr. Pethes das Wort "Romantik" in einen Satz unterbringen kann. Wäre auch ein wunderbares Trinkspiel, allerdings wäre ich nach fünfzehn Minuten wohl vollends besoffen.

@bruja: musste grad lachen, den Gedanken hatte ich auch schon - ich gönne mir gerade auch die Romantik, beschränke mich aber aufs Exzerpt. Zeitliche Grenzen setzen und so...

Ich habe mir die Vorlesungen genau EINMAL angehört und lerne NUR nach dem Exzerpt. Was ich nicht mit meinen eigenen Augen vor mir sehe, kann ich mir schlecht merken.

Es geht nach wie vor sehr zäh voran... mal nehme ich mir vor, erst alle Texte runterzuschreiben und dann zu lernen. Zwischendurch habe ich keinen Bock mehr auf Texten und lerne ein Stück. Und dann krieg´ ich wieder ein schlechtes Gewissen wegen der Texte. Warum so viel auf einmal gerade jetzt, wo ich mich auf die Klausur vorbereiten muss?

Wieso hast du denn auch so viele Aufträge angenommen, wenn du gerade mitten in den Klausurvorbereitungen steckst?! :eek:
Geld hin oder her, aber gerade in dieser "heißen Phase" hätte ich da auch mal Abstriche gemacht und mich stattdessen auf's Lernen konzentriert. Nach der Klausur kannst du ja wieder mehr abarbeiten - und das ohne schlechtes Gewissen und Zeitdruck.

Ich hatte bisher noch nie so viele direkte Aufträge auf einmal, sondern musste immer den offenen Aufträgen hinterherlaufen... und bin auch noch nie auf meine 400 € gekommen. Im Juli war die Auftragslage so schlecht, da gab es keinen direkten und auch sehr wenige offene Aufträge. Scheinbar waren die meisten Kunden während der Ferienzeit im Urlaub. Und genau das wartet auf mich nach der Klausur, von daher muss ich die Aufträge schon jetzt bearbeiten.

Na ja, ich hab´ für die Aufträge Zeit bis zum 5. September... irgendwie krieg´ ich das schon hin.

ich habe mal ne frage zum durcharbeiten der kurse oder eben gerade nicht allzu sehr, also zur lernstrategie.
Genette muss sein, das glossar muss sein, literaturtheorie auch und die vorlesungen zu den epochen. so weit so spannend ;)

jetzt steht in den studienbriefen ja noch sehr viel anderer text. den brauche ich, um z.b. das glossar bewältigen zu können. aber darüber hinaus?

oder anders gefragt: wenn ihr mit Genette, dem Glossar, Littheorie und den epochenvorlesungen "durch" seid, lernt ihr dann auch noch den ganzen rest, der da in den kursen steht?

macht es klausurtechnisch sinn, sich damit stärker auseinanderzusetzen?

schon mal herzlichen dank.

Meister Lampe,
ich habe mich dazu entschlossen, die anderen Informationen zu ignorieren. Mein Kopf ist schließlich stark eingeschränkt in seinem Aufnahmevermögen und das Glosar macht sich da schon breit. Ob diese Entscheidung geschickt war wird sich bald zeigen...

Stefan

Gelesen habe ich das alles, aber im Hinblick auf die Klausur habe ich nur die relevanten Bereiche auch effektiv gelernt.

vielen dank, das hilft weiter.
von den philo modulen kenne ich das so, dass man von vorn bis hinten durchexzerpiert und das kam mir jetzt bei L1 etwas komisch vor. die mühe werd ich mir auch sparen.

Ich glaube Marmi war es, die ein paar Tests zu den Rhetorischen Figuren und Tropen gefunden hatte. Hier habe ich noch zwei gefunden, die man sich als PDF runterladen kann. Finde ich sehr gelungen:
[URL]https://www.magic-point.net/fingerzeig/literaturgattungen/grundlagen_literatur/test-rht/test-rht.html[/URL]

Schaut einmal in diesen Thread, da sind auch einige Links dabei, die bei den L1-Klausuren bisher hilfreich waren.

[URL]#?t=53589&p=984055#post984055[/URL]

ich habe da mal ne Frage zu den Literaturtheorien. Bieten sich dich irgendwelche besonders zum Vergleich an, bzw. lassen sich welche so gar nicht gut vergleichen? Welche nehmt ihr?

So genau kann ich das nicht beantworten, aber es wäre glaub´ nicht schlecht wenn du eine textorientierte und eine kontextorientierte Theorie erklärst.

Wisst ihr, was mich an dem Glossar so stört? Es ist einfach ZU VIEL. Ich kann mir beim Auswendiglernen vieles merken, wenn es nur einzelne Wörter wären (wie beim Lernen von Vokabeln in Fremdsprachen). Aber so... too much.

Wühlmaus 08 wrote:


Wisst ihr, was mich an dem Glossar so stört? Es ist einfach ZU VIEL. Ich kann mir beim Auswendiglernen vieles merken, wenn es nur einzelne Wörter wären (wie beim Lernen von Vokabeln in Fremdsprachen). Aber so... too much.

Es ist vor allem oft unnötiger Text dabei, den habe ich beim Lernen direkt weggelassen. Ich persönlich finde diese abstrakten Begriffe am schwierigsten, solche, die jeder kennt. Also gerade so etwas wie "Begriff" oder "Autor". Generell habe ich mit den Grundbegriffen am meisten zu kämpfen; am leichtesten fielen mir die Dramenanalyse und die rhetorischen Begriffe. Das fand ich greifbarer.

Ja, weil man sich darunter etwas Konkretes vorstellen kann. Ich habe das Glossar zu den literaturtheoretischen Grundbegriffen völlig umgeschrieben und hoffe, dass es mir einiges erleichtert.

@sbuss: Also ich hab mich auf New Criticism und Strukturalismus schwerpunktmäßig vorbereitet, die Auswahl hab ich relativ wahllos getroffen. Bei den anderen weiß ich grob, worums geht und kann meist auch wichtige Begriffe bzw. Vertreter benennen, das sitzt dann aber nicht so sattelfest. NC und Strukturalismus will ich noch 1-2 mal abschreiben, die anderen lese ich die Woche nochmal bisl durch, das wird reichen.
Das Glossar ist schon ein echter Klopper, aber ich merke, dass ich doch mehr kann, als ich gedacht hätte. Momentan bin ich ganz gut drauf. Aber das kann in 2 Stunden schon wieder ganz anders aussehen

Ja, diese Stimmungsschwankungen vor der Klausur kenn´ ich nur zu gut ;). Ich bin am Überlegen, ob ich das Lernen für heute Lernen sein lasse und nur noch ein paar Texte schreibe. Wahrscheinlich werde ich zu den beiden Theorien keine weiteren zusätzlich lernen und hoffen, dass ich wirklich nur 2 Theorien meiner Wahl erklären muss. Als Arbeitslose hatte ich letztes Jahr viiiiiel mehr Zeit für G1... aber ich bin natürlich froh, dass ich wieder berufsätig bin :).

Dandelion wrote:

Ich persönlich finde diese abstrakten Begriffe am schwierigsten, solche, die jeder kennt. Also gerade so etwas wie "Begriff" oder "Autor". Generell habe ich mit den Grundbegriffen am meisten zu kämpfen; am leichtesten fielen mir die Dramenanalyse und die rhetorischen Begriffe. Das fand ich greifbarer.

Ich weiß nicht, ob ich mich zu oft wiederhole (alle Halbjahre wieder ;)) - aber lernt das Glossar nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern möglichst zum Schluss, wenn Ihr die Kurse kennt. Dann ist der Aufwand viel geringer, weil Ihr vieles schon in den Kursen verstanden habt.

Mal eine Frage zur Rhetorik: Soweit ichs jetzt verstanden habe, ist die Antonomasie im Prinzip eine Unterform der Periphrase, weil die Periphrase im Sinne von einer Wortumschreibung noch einige andere Variationen umfasst. So wirklich klar ist mir der Unterschied aus dem Glossar aber nicht geworden.
Wenn ich nun in der Klausur unsicher wäre, obs nun Antonomasie oder Periphrase ist und ich dann Periphrase schreibe, müsste ich demnach doch eigentlich auf der sicheren Seite sein, oder? Hat da jemand von den "alten Hasen" ggf. Erfahrungswerte?
Oder kann mir gar jemand deutlich machen, woran ich genau erkenne, obs nun Anton oder Peri ist - ohne dass ich dazu noch drei Bücher lesen muss, wenn möglich ;) ?

Marmi wrote:

Mal eine Frage zur Rhetorik: Soweit ichs jetzt verstanden habe, ist die Antonomasie im Prinzip eine Unterform der Periphrase, weil die Periphrase im Sinne von einer Wortumschreibung noch einige andere Variationen umfasst. So wirklich klar ist mir der Unterschied aus dem Glossar aber nicht geworden.
Wenn ich nun in der Klausur unsicher wäre, obs nun Antonomasie oder Periphrase ist und ich dann Periphrase schreibe, müsste ich demnach doch eigentlich auf der sicheren Seite sein, oder? Hat da jemand von den "alten Hasen" ggf. Erfahrungswerte?
Oder kann mir gar jemand deutlich machen, woran ich genau erkenne, obs nun Anton oder Peri ist - ohne dass ich dazu noch drei Bücher lesen muss, wenn möglich ;) ?

Ich denke, dass Du mit Periphrase in jedem Fall richtig liegen dürftest, weil die Antonomasie ja - we Du richtig sagst - eine Form der Periphrase ist. Vielleicht ist der kleine feine Unterschied der, dass man mit einer Autonomasie eher den zu häufigen Gebrauch von Personalpronomen vermeiden will. Beispiel:

Boris Becker ist der beste deutsche Tennis-Spieler der 80er Jahre. Er hat bereits mit 17 Jahren das berühmte Turnier in Wimbledon gewonnen. Der Leimener (= Autonomasie) ist dadurch in die Sportgeschichte eingegangen. Klingt doch besser, als nochmal "Er ist dadurch ...".

Man umschreibt mit einer Antonomasie also eher eine Person, als einen allgemeinen Begriff wie "Halbgott in Weiß" für den Berufsstand des Arztes. Antonomasien werden häufiger im Bereich Politik- oder Sportpresseberichten eingesetzt. Hilft Dir das weiter?

Alles klar, Person = Anton. Leicht zu merken

Marmi wrote:

Alles klar, Person = Anton. Leicht zu merken :D

Sehr schöne Eselsbrücke! Das ist leider oft so bei den Tropen - man kann sie nur schwer unterscheiden, sie sind sich manchmal sehr ähnlich. Die Metonymie ist ja auch wiederum eine Periphrase ...

Ja, ich hatte eben irgendwo in nem pdf so ne schöne Liste, was von den Tropen alles zur Periphrase gehört, das waren doch einige. Naja. Aber das lern ich jetzt nicht mehr zusätzlich

vittoriacolonna wrote:

Ich weiß nicht, ob ich mich zu oft wiederhole (alle Halbjahre wieder ;)) - aber lernt das Glossar nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern möglichst zum Schluss, wenn Ihr die Kurse kennt. Dann ist der Aufwand viel geringer, weil Ihr vieles schon in den Kursen verstanden habt.

Das bringt mir nicht viel beim Glossar der literaturtheoretischen Begriffe. Ich habe den Kurs nämlich gar nicht komplett gelesen, sondern mich nur mit 2 Theorien beschäftigt, damit ich sie in der Klausur erläutern kann. Der Kurs an sich ist mir zu abstrakt und interessiert mich größtenteils nicht. Und da ich wohl eh nur 3 L-Module machen werde, war´s das nach der Klausur wohl für die Theorien und mich ;).

Mmmmh.... ich bin gerade dabei, mir schon mal die Unterlagen fertig zur Seite zu legen, falls ich am Donnerstag im Rahmen einer Panikattacke die Anmeldebestätigung, Studi-Ausweis oder Perso nicht auffinden kann... Da stellt sich mir eine ziemlich dumme Frage: also, im Prüfungsleitfaden und auf der Seite der FU steht, dass unter Hilfsmittel einem Konzeptpapier zur Verfügung gestellt wird und sonst nichts zugelassen ist. Aber mit meinem eigenen Kugelschreiber darf ich doch wohl schon schreiben, oder werden die einem etwas auch gestellt? Ich brauche meinen eigenen Kugelschreiber, sonst schmiere ich rum... und dann kann keiner meine Sauklaue lesen... und dann kriege ich 0 Punkte....

Isch dreh am Rad.

Du kannst deine eigenen Stifte benutzen (kleiner Tipp: bring mehr als einen Stift mit, man weiß ja nie..) Essen und Getränke kannst du auch mitnehmen. Oft sind die Tische sehr klein und es passt nicht viel drauf. Ich hatte alles auf dem Nachbartisch abgestellt - war nur immer etwas lästig, wenn jemand raus wollte, dann musste ich alles wegräumen bzw. hochheben.